Es gibt Projekte, wo ich seit längerem das Gefühl habe, das irgendwas nicht stimmt, aber nicht zu fassen bekomme, was das Problem ist. Ich bekomme noch nicht einmal zu fassen, ob es überhaupt Probleme gibt oder ob ich nur einer Tageslaune unterworfen bin. Ideen wären noch genügend da – aber Perspektiven? Schädigt das Projekt nicht schon längst andere Tätigkeiten?
Und dann gibt es die Tage an denen es so erscheint als würde das Schicksal einem die Münze in die Hand drücken. Eine Petitesse die sich zur Sinnfrage aufbläst. Die raison d’être. Besitze ich noch Kontrolle über das Projekt oder bin ich Getriebener und Sklave? Bin ich noch in der Lage den Stecker zu ziehen oder dem Ding eine völlig andere Wendung zu geben? Die Münze ist hochgeworfen. Mal sehen wie sie fällt…