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	<title>Kai Pahl</title>
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	<description>Life is hell</description>
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		<title>Adobe CS6 aufgeschlagen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe CS6]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal habe ich mich entschlossen eher früh mit dem CS6-Upgrade zu starten. Weil es die Preisunterschiede nicht hergaben, habe ich diesmal bei Adobe direkt bestellt – als 4GB große Download-Version. Das dürfte auch das erste Mal sein, das ich knapp &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/05/09/adobe-cs6-aufgeschlagen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal habe ich mich entschlossen eher früh mit dem CS6-Upgrade zu starten. Weil es die Preisunterschiede nicht hergaben, habe ich diesmal bei Adobe direkt bestellt – als 4GB große Download-Version. Das dürfte auch das erste Mal sein, das ich knapp neun bis zehn Stunden warten musste, bis ich nach der Bestellung den Download-Link zugeschickt bekam. </p>
<p>Der Adobe-Store bietet zwar per Default die Möglichkeit die drei Images (Upgrade plus zwei Bonus-Image-Dateien mit Fonts) mit einem eigenen Download-Manager runterzuladen. Als Option gibt es aber den direkten Download-Link, so dass man sich die Installation der drei(!) Download-Manager schenken kann. </p>
<p>Das In-Die-Pfanne-Hauen von Adobe-Software ist bei mir neben meiner <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2011/08/03/bundesliga-1112-abgesang-auf-die-sonderhefte/">alljährlichen Bundesliga-Sonderheft-Verisse an anderer Stelle</a> schon eine Art Lieblingssport. </p>
<p>Grundsätzlich finde ich es erstaunlich, wenn Produkt-Upgrades nach nur 18-24 Monaten hyperventilierend damit beworben werden, dass man nun eine neue Super-Duper-Workflow-optimierte GUI hat … nur damit 18 Monate später die nächste komplette, nach neuesten UX-Erkenntnissen überarbeite GUI ins Haus steht.</p>
<p>Im Falle von Adobe kommt erschwerend hinzu, dass die einzelnen Software-Produkte nicht näher zusammenkommen, sondern in der Bedienung immer weiter auseinander bewegen. Ich warte immer noch auf das Zusammenführen der GUIs der 2005 gekauften Macromedia-Produkte mit den Adobe-Produkten. Mit CS6, sieben Jahre nach Aufkauf von Macromedia, sind Photoshop und Fireworks weiter auseinander denn je – sowohl in den groben Bedienungskonzepten, als auch in den Details wie zum Beispiel die Formen der Klappmenüs.</p>
<p>Und das will mir bei einer Firma wie Adobe, die Tools für Gestaltung, UI und UX zur Verfügung stellt, schlichtweg nicht in die Birne (<em>eating your own dog food</em>).</p>
<aside class="image-wrapper">
<img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/adobecs6-foldericons.png" alt="Adobe CS6 Folder-Icons" border="0" width="584" height="168" /><br />
Folder-Icons von Dreamweaver CS4, CS5.5 und CS6<br />
</aside>
<aside class="image-wrapper">
<img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/adobecs6-icons.png" alt="Adobe CS6 icons" border="0" width="584" height="216" /><br />
Icons von Dreamweaver CS4, CS5.5 und CS6<br />
</aside>
<p>Beim ersten Durchmarsch durch die Applikationen am gestrigen Abend ging mir schon eine erste Flut an Anmerkungen durch den Kopf. Mal sehen ob ich irgendwie sortiert bekomme. </p>
<p>Es sind interessante Änderungen, es sind Umstellungen, es sind Verschlechterungen und es ist teilweise auch gar nichts passiert. Photoshop CS6 dürfte den größten Sprung gemacht haben und man sollte es als Chance begreifen, seinen Workflow zu überprüfen und zu überdenken. Wie bei einem neuen Gadget gibt es viele neue Knöpfe und Schalter die zum Ausprobieren einladen.</p>
<p>Das was Adobe da aber unter einem Hut &#8220;Creative Suite&#8221; zu verkaufen versucht, wirkt in CS6 weniger den je wie eine gemeinsame Familie. Während Photoshop CS6 weiter mit teilweise branchenfremden Features (Video???) gepimpt worden ist, scheint bei Fireworks CS6 nix passiert zu sein. Seit CS4 wirkt Fireworks als würde es um den Gnadenschuss betteln und CS6 scheint dies nicht zu ändern. Ich kenne Telefonbücher die sich interessanter anhören als die <a href="http://helpx.adobe.com/fireworks/using/whats-new-cs6.html">&#8220;What&#8217;s new?&#8221;-Liste von FW CS6</a>. </p>
<blockquote><p>
New fw.png filename extension […] Use buttons to specify fill type options such as no fill, solid, gradient, and patterns in the Property inspector and Tools bar. Previously, these options were handled through drop-down menus […] You can now specify Stroke position (inside, center, outside) using the Stroke dialog box […] Set the angle for gradient or pattern fills […]
</p></blockquote>
<p>Vierzehn Jahre nach der ersten Version von Fireworks wird hier ein ganzes <em>Feuerwerk</em> (sic!) von Neuerungen abgefackelt. Neue Dateiendung &#8220;fw.png&#8221; weil zuviele die Fireworks-Quelldatei mit &#8220;echten&#8221; Websafe-PNGs verwechselt haben? Nach 14 Jahren: Burner!</p>
<p>Massiv beworben wird derzeit die <strong>Adobe Creative Cloud</strong>. Statt sich ein Upgrade zu kaufen, kann man die Adobe-Software für 37-61 Euro pro Monat (nein, ich habe keine Ahnung wie Adobe die Preise umrechnet) <em>mieten</em> – solange man die <em>Miete</em> zahlt, hat man Zugriff auf alle Softwareprodukte von Adobe. </p>
<p>Ich kann nicht nachvollziehen worin für einen Selbständigen wie mich der Reiz der Cloud liegen soll, da man i.d.R. als Selbständiger nicht die komplette Palette von Video über Audio, Grafik, DTP, DVD-Authoring, Web Design und Flash abdecken wird – und bei kleineren Aufgabengebiete kommen die CS-Pakete billiger als die Suite. </p>
<p>So… weiter mit der Arbeit.</p>
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		<item>
		<title>Andy Humes CSS-Paradigmenwechsel</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/04/26/andy-humes-css-paradigmenwechsel/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 17:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Design]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit geraumer Zeit arbeiten ich viel bei Kunden vor Ort. Aktuell häufig bei einem Kunden am Hamburger Fischmarkt, Große Elbstraße, mit Aussicht auf die Elbe. Im Laufe des Vormittags tappere ich von meinem Büro im Belle-Viertel über die Schanze den &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/04/26/andy-humes-css-paradigmenwechsel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit geraumer Zeit arbeiten ich viel bei Kunden vor Ort. Aktuell häufig bei einem Kunden am Hamburger Fischmarkt, Große Elbstraße, mit Aussicht auf die Elbe. Im Laufe des Vormittags tappere ich von meinem Büro im Belle-Viertel über die Schanze den Straßenzug Bernstorffstraße/Kleine Freiheit/Pepernmölenbek bis zur Elbe runter. Mitsamt Fußweg zum Büro und Nachhause-Weg kommen da täglich knapp anderthalb Stunden Wegstrecke zusammen. Folgerichtig habe ich meinen Podcastkreis erweitert, zum Beispiel um <a href="http://sxsw.com/">SWSX</a>-Vorträge</p>
<p><img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/hafen.jpg" alt="Hafen" border="0" width="600" height="324" /></p>
<p>Gleich der erste Vortrag &#8220;<strong><em>CSS for Grown Ups: Maturing Best Practices</em></strong>&#8221; von <strong>Andy Hume</strong> erwies sich als Volltreffer. <a href="http://audio.sxsw.com/2012/podcasts/10-ACC-CSS_for_Grownups.mp3">Audio</a> (MP3, ca 58min), <a href="http://speakerdeck.com/u/andyhume/p/css-for-grown-ups-maturing-best-practises">Slides</a> (Speakerdeck)</p>
<p>Hume stellt natürlich gewachsene Paradigmen der Web Standards-Bewegung in Frage, insbesondere die bisher propagierte Trennung zwischen ausschließlich semantischen HTML-Markup und ihre Verdrahtung mit CSS.</p>
<p>Von dem Gedanken &#8220;<em>das HTML-Markup hat keinerlei Informationen über das Design zu besitzen</em>&#8221; geht Hume schnell weg und spricht vom <strong>Markup als eine Art &#8220;API&#8221;</strong> für die Gestaltung per CSS. Das Andocken von Gestaltung z.B. an einem <code>H2</code>-Element sei aber weder semantisch, noch flexibel. <code>H2</code> kann z.B. innerhalb einer Website im Kontext &#8220;Homepage&#8221; eine Artikel-Headline darstellen, aber im Kontext &#8220;Artikel-Seite&#8221; die Subheadline des Artikels sein, während dann dort die Headline als <code>H1</code> ausgezeichnet ist. </p>
<p>Für denjenigen der im CSS-Code rumwühlt, erschließt sich durch das reine Markup nicht, welche Bedeutung Elemente wie <code>H1</code> oder <code>H2</code> haben. Noch schlimmer: das CSS eskaliert und wird komplexer, weil es für unterschiedliche Kontexte unterschiedliche Elemente berücksichtigen muss:</p>
<pre>
#page-home H2,
#page-single H1 {
	font-size: 36px;
}
</pre>
<p>Wäre es aus CSS-zentrischer Sicht nicht semantischer, das CSS nicht an Elementen, sondern an Klassen anzuhängen?</p>
<pre>
&lt;h1 class="headline"&gt;Suppenwürfel machen Krebs!&lt;/h1&gt;

.headline {
	font-size: 36px;
}
</pre>
<p>Diese Parallel-Existenz von Semantik mit HTML-Element <em>und</em> Sematik mit CSS-Klassen war bislang verpönt und ein Bruch der klaren Trennung von Markup und Gestaltung. </p>
<p>Die Zeiten haben sich aber geändert. Wir reden nicht mehr von Firmen-Websites die sich in zehn HTML-Seiten abfrühstücken lassen, wie einst 2004, sondern von komplexen, datenbank-gesteuerten Sites und Applikationen, deren CSS-Code locker eine vierstellige Zahl von Zeilen umfasst.</p>
<p>Wird das CSS nicht dadurch flexibler und sogar <em>semantischer</em> wenn  beschreibende Klassen verwendet werden wie </p>
<p><code>&lt;a href="#" class="button button--large is-disabled"&gt;Remove&lt;/a&gt;</code>?</p>
<p>(Man beachte dass die &#8220;<em>Beschreibung</em>&#8221; hier ebenfalls semantischen Wert hat und nicht wie &#8220;<code>button--100px</code>&#8221; oder &#8220;<code>button--green</code>&#8221; aufgebaut ist!)</p>
<p>Es hebe derjenige die Hand, der noch nie eine beschreibende CSS-Klasse wie &#8220;button&#8221; verwendet hat… </p>
<p>Trotzdem: ich fand dies in dieser Konsequenz gewöhnungsbedürftig und bin schlichtweg an der Grenze der Überforderung, wenn Hume dann auch noch vorschlägt, HTML-Elemente über Javascript als Trigger für CSS-Klassen zu nehmen:</p>
<p><code>&lt;div data-squery="min-width:400px=wide max-width:10em=small"&gt;</code></p>
<p>Hume hat dazu <a href="https://github.com/ahume/selector-queries">selector-queries</a> geschrieben, die das obige Attribut &#8220;<code>data-squery</code>&#8221; auswerten: wenn der <code>DIV</code>-Container schmaler als <code>10em</code> ist, bekommt er die Klasse <code>small</code>. Ist er breiter als <code>400px</code>, bekommt er die Klasse <code>wide</code>. Ansonsten bleibt die Klasse leer (was nicht immer das Oberoberoptimalste als Fallback für Javascript-lose Clients ist). </p>
<p>Gefiel mir auf Anhieb nicht wirklich, aber je länger ich darüber nachdenke, ist dies für viele Websites vielleicht sogar der richtige Schritt um CSS-Module voneinander unabhängiger zu machen, denn Media-Queries in CSS arten quick in verschachtelten Spaghetti-Code aus und kommen in Sachen <a href="http://www.alistapart.com/articles/responsive-images-how-they-almost-worked-and-what-we-need/">&#8220;Responsive Images&#8221;</a> schnell am Ende ihres Lateins.</p>
<p>Ein zweiter zentraler Punkt des Vortrages von Hume ist die Strukturierung von CSS in möglichst unabhängigen Modulen: &#8220;<em>Don’t style pages, style modules.</em>&#8221;</p>
<p>Ein Qualitätsmaßstab für Module ist ihre Unabhängigkeit von CSS-Code außerhalb des eigentlichen Module-CSS und ließe sich testen, indem man die Module in anderen Kontexten (Seitenleiste vs Content-Bereich) oder in der als Website angelegten Dokumentation ablegt.</p>
<p>Für den Workflow ist dies an zwei Punkten ein weitreichender Move. Es ist ab einem bestimmten Punkt das Verlassen der gewohnten &#8220;Top-Down&#8221;-Produktion einer Website und die komplette Abstraktion eines Moduls von ihrem zukünftigen Bestimmungsort.</p>
<p>Es ergibt sich daraus die interessante Frage der Dateiorganisation innerhalb eines Projektes. Auch hier ist CSS noch auf der Suche nach <em>Best Practice</em>. Hume schlägt drei Kategorien von Stylesheets vor, durch die eine Aufgabenteilung bewirkt wird, die die Übersichtlichkeit erhöhen soll und damit den Code pflegbarer machen soll – auch hinsichtlich des Recyclings von Modulen.</p>
<ul>
<li><strong>Base</strong> – Styles für Elemente, das Fundament der Website für site-weite Eigenschaften wie Link-Farben, Schriften, Schriftgrößen</li>
<li><strong>Module</strong> – eigenständige Module wie &#8220;Einklinke&#8221;, &#8220;Link-Box&#8221;</li>
<li><strong>Layout</strong> – Layout der Seite wie z.B. Spalten</li>
</ul>
<p>Es gibt andere Versuche der Strukturierungen für CSS wie <a href="http://oocss.org/"><strong>OOCSS</strong></a>, <a href="http://bem.github.com/bem-method/pages/beginning/beginning.en.html"><strong>BEM</strong></a> oder <a href="http://smacss.com/"><strong>SMACSS</strong></a>.</p>
<p>SMACSS definiert fünf Kategorien von Stylesheets:</p>
<ul>
<li><strong>Base</strong> – Stellt die Default-Gestalltung für HTML-Elemente, Attribute und Pseude-Classes dar.</li>
<li><strong>Layout</strong> – Grober Seitenaufbau über die Ansprache von single-class- oder id-Selektoren.</li>
<li><strong>Moduls</strong> – Wie bei Hume handelt es sich um wiederverwendbare Module wie Poduktlisten, die über classes angesprochen werden.</li>
<li><strong>State</strong> – Beschreibt die Zustände von Layouts oder Modulen wie &#8220;enabled&#8221;, &#8220;hidden&#8221;, auch in Kontexten wie für Mobile-Clients etc…</li>
<li><strong>Theme</strong> – Selbsterklärend.</li>
</ul>
<p>Aktuell sitze ich an einer ähnlichen Struktur (SASS-basierend: Values – Mixins – Generic – Elements – Modules) – allerdings für eine hoffnungslos kleine Website und es fühlt sich nicht korrekt an für so eine kleine Website zwischen fünf unterschiedlichen SASS-Dateien zu springen.</p>
<p>Die Suche nach <em>Best Practice</em> wird auf Jahre nicht vorbei sein und bis dahin noch in viele Sackgassen gegangen werden, noch viel Overhead produziert und noch viele Kundenprojekte als Testlabor dienen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles bleibt anders</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/04/10/alles-bleibt-anders/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 08:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Life is Hell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin jetzt dreizehn Jahre selbständig und trotzdem scheint jedes Jahr weiterhin seine eigene Dynamik zu kennen. Vielleicht werde ich alt, aber die letzten 10-11 Monate waren nicht nur sehr anders, sondern auch sehr ermüdend. Im letzten Sommer arbeitete ich &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/04/10/alles-bleibt-anders/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt dreizehn Jahre selbständig und trotzdem scheint jedes Jahr weiterhin seine eigene Dynamik zu kennen. Vielleicht werde ich alt, aber die letzten 10-11 Monate waren nicht nur sehr anders, sondern auch sehr ermüdend. </p>
<p>Im letzten Sommer arbeitete ich <em>zusätzlich</em>  für vier Monate bei einem Hamburger IT-Unternehmen fünfmal die Woche in einem <em>nine-to-five</em>-Job (besser: <em>ten-to-five</em>). Sehr interessante Monate, weil ich zum ersten Mal seit meiner Angestelltenzeit 1996, über einen längeren Zeitraum Tag für Tag in einem größeren Team arbeitete und dort neue Workflows kennenlernte, u.a. sehr streng durchgeführtes <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scrum_(development)">Scrum</a></em> zum Projektmanagement.</p>
<p>Das kam <em>on-the-top</em> zu meiner normalen Tätigkeit als Selbständiger und mit <em><a href="http://www.allesaussersport.de/">allesaussersport</a></em> dazu. 60 bis 80 Stunden-Wochen, inkl. Aufstehen um kurz vor Sechs und Arbeiten an Wochenenden waren die Regel.</p>
<p>Der Oktober war etwas zum Verschnaufen da, aber vom November bis Februar ging es weiter. Ein Projekt das ursprünglich bis Mitte Dezember gehen sollte, aber in der ersten Hälfte plötzlich mit soviel mehr Funktionalität aufgeladen wurde, dass die Deadline auf Anfang Februar gelegt wurde. Man versetze sich in meiner Lage: ich wankte durchaus erschöpft gen Jahresende doch statt endlich einige laue Monate in Aussicht zu bekommen, hatte ich plötzlich ein Projekt an den Hacken, dass ich nicht los wurde – und dessen Workflow aus technischen Gründen (Remote Server, proprietärer Tunnel-Client) enervierend waren. Aus Anfang Februar wurde wegen weiterer Features der letzte Februar-Tag. Auf der letzten Rille wurde das Projekt fertiggestellt.</p>
<p>Der Dezember, Januar und Februar waren für mich schlimme Monate. Der Akku war komplett leer. An den Wochenenden war ich antriebslos. Und an den Wochentagen stellte ich mir immer wieder die Sinnfrage. Einer der Projektleiter fragte mich später für ein anderes Projekt an: &#8220;<em>Wir haben da nochwas in der Pipeline. Möchtest du HTML runterschrubben?</em>&#8221; </p>
<p>Ich weiß wie er es gemeint hatte, aber die Formulierung &#8220;<em>HTML runterschrubben</em>&#8221; war ein guter Ausdrucks des Dilemmas das ich seit Dezember fühlte. </p>
<p>Im Akkord arbeiten. Keine nachhaltigen Lösungen. Kein Nachdenken, kein Herumexperimentieren, kein Ausprobieren.</p>
<p>Und dies zu einem Zeitpunkt, an dem der HTML/CSS/Javascript-Bereich (vulgo: Frontend) einschneidende Änderungen erlebt und komplett im Fluss ist. An dem alle in der Frontend-Branche verzweifelt nach optimalen Workflows und <em>Best Practice</em> suchen. </p>
<p>Irgendwas passte nicht zwischen dem was ich wollte und brauchte, dem was mir für die Zukunft wichtig war und dem was ich als Aufträge bekam. Der Herunterschrubber-Dienstleister-Weg schien mir  in die Sackgasse zu führen.</p>
<p>Im Dezember traf ich die Entscheidung 2012 aus der aktuellen Bürogemeinschaft auszuziehen und stattdessen in eigene Räumlichkeiten zu gehen. Außerdem versuche ich den Kunden nur noch drei Tage die Woche anzubieten.</p>
<p>Ich war jetzt 13 Jahre in Bürogemeinschaften. Zumindest in den letzten ca. sieben Jahre hat sich das so hoch gehaltene Wort &#8220;Synergieeffekte&#8221; sehr in Grenzen gehalten. Ich will nun in die andere Richtung gehen und mich in meinen Büro abschotten können, mehr in Richtung Labor, Ruhe und Konzentration gehen. Ich will ganz bewusst in meinen eigenen Saft schmoren.</p>
<p>In den nächsten sechs Wochen werde ich ausziehen. In den nächsten 10 Tagen werde ich mich für ein Büro entscheiden. Und danach hoffen ich auf mehr Ruhe. Im Leben und in der Arbeit.</p>
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		<title>Nick Denton über das Scheitern von Blog-Kommentaren</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/04/08/nick-denton-uber-das-scheitern-von-blog-kommentaren/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 11:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Denton]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[SWSX]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe so meine Probleme mit Nick Denton, den ich genauso unsympathisch wie einige seiner Gedanken brillant finde. Nick Denton ist der Macher hinter Gawker Media, das Unternehmen das Blogs wie Lifehacker, Gizmodo, Gawker oder Deadspin unterhält. Denton propagierten Journalismus &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/04/08/nick-denton-uber-das-scheitern-von-blog-kommentaren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe so meine Probleme mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nick_Denton"><strong>Nick Denton</strong></a>, den ich genauso unsympathisch wie einige seiner Gedanken brillant finde. </p>
<p>Nick Denton ist der Macher hinter <a href="http://advertising.gawker.com/"><em>Gawker Media</em></a>, das Unternehmen das Blogs wie Lifehacker, Gizmodo, Gawker oder Deadspin unterhält. Denton propagierten Journalismus mit Wirkung genauso wie Gossip mit Veröffentlichung von Fotos mit Sportler-Genitalien.</p>
<p>Vor einem Monat stellte er sich bei der SWSX in Austin einem einstündigen Interview mit Anil Dash zum Thema <a href="http://schedule.sxsw.com/2012/events/event_IAP100127">&#8220;<strong>The Failure of Comments</strong>&#8220;</a> das ich zum Nachhören ans Herz lege, da Denton sehr, sehr viele interessante Gedanken entwickelt, wie Web-Publikationen mit Kommentaren und Konversation im Internet umgehen sollten.</p>
<p>Wo Denton herkommt, zeigt seine Aussage aus den ersten Minuten des Interviews über die Motivation Gawker zu starten:</p>
<blockquote><p>
I was struck how the conversations you’d have with journalists after deadline were far more interesting than what would appear in the newspaper the next morning. It was the story behind the story, and we turned that into a business.
</p></blockquote>
<p>Wie kann man diese Art von Konversation in den Blogbeiträgen pflegen? Wie kann man die derzeit vorherrschende Kultur der negativen Kommentare, der beißenden, zynischen Beschimpfungen stoppen ohne gleichzeitig Diskurs und kontroverse Meinungen abzuwürgen?</p>
<p>Denton sieht <strong>Facebook-Kommentare</strong> sieht zwar als eine Möglichkeit für einige Websites an, aber er hält <strong>Anonymität</strong> der Kommentare für ein wichtiges Gut um an gute Inhalte zu kommen. </p>
<p>Als gescheitert sieht er Versuche der <em><strong>Gamification</strong></em> von Kommentare – auch bei Gawker – in dem zum Beispiel Sterne für Kommentatoren verteilt werden. Denton: &#8220;<em>Wer will denn wirklich &#8216;Sternchen&#8217; bekommen? Sind die guten Kommentar-Schreiber wirklich auf Sterne aus? Nein.</em>&#8221;</p>
<p>Die Hürden für &#8220;<em>Kommentatoren-Erstlinge</em>&#8221; sieht er noch als zu hoch: die Anmeldung und die Hemmschwelle vor der Partizipation. </p>
<p>Einen Weg den Gawker in den nächsten Wochen beschreiten will, ist die Übernahme der Verantwortung für die Kommentare durch die Kommentatoren selber. Nicht in Form eines generischen Bewertungsprozesses, der eine Eigendynamik lostritt, die sehr schnell nichts mehr mit den Inhalten zu tun hat. Sondern in Form von: jeder Kommentator wird Kurator für den Thread den <em>er</em> startet. Die Vision von Denton ist es, dass die Subjekte der Artikel selber die Hemmungen verlieren, in den Kommentaren einzusteigen.</p>
<p>Eine zweite interessante Vision von Nick Denton ist <strong><em>fractional commenting</em></strong>, dass die Kommentierung an spezielle Segmente des Blogeintrages koppelt – so wie bei Soundcloud auch bestimmte Passagen eines Musikstückes kommentiert werden können.</p>
<p>Nick Denton gehört zum Typus Arschloch, dem ich gerne zuhöre. <a href="http://schedule.sxsw.com/2012/events/event_IAP100127">&#8220;The Failure of Commenting&#8221;, SWSX 2012</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/02/15/43/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 10:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Design]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[MapsGL]]></category>
		<category><![CDATA[Webdev]]></category>
		<category><![CDATA[WebGL]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Maps gibt es inzwischen in verschiedenen Geschmacksrichtung, inkl. in dem Browser inkludierte Google Earth-Variante. Eine der Variante ist die MapsGL-Version von Google Maps – präziser gesagt eine WebGL-Version von Google Maps. WebGL ist 3D-Grafik im Browser, ansprechbar per Javascript &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/02/15/43/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://maps.google.com/">Google Maps</a></strong> gibt es inzwischen in verschiedenen Geschmacksrichtung, inkl. in dem Browser inkludierte Google Earth-Variante. Eine der Variante ist die <strong>MapsGL-Version</strong> von Google Maps – präziser gesagt eine WebGL-Version von Google Maps. WebGL ist 3D-Grafik im Browser, ansprechbar per Javascript – vorausgesetzt der Browser ist in der Lage dazu (Firefox, Chrome, Safari (per Schalter im Develop-Menü)). </p>
<p>Die Gebäude sind dabei recht generisch umgesetzt, aber schick halbtransparent. Nettes Detail in Sachen Perfektion: die Schattenwürfe entsprechen dem Sonnenstand zur jeweiligen Tageszeit (auch der Jahreszeit?).</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/googlemaps-hamburg-dubai.jpg" alt="Googlemaps-Schattenwürfe Hamburg vs Dubai" border="0" style="width: 100%;" /></p>
<p>An der Menge der in Hamburg umgesetzten 3D-Gebäude hat sich nicht viel getan. In Hamburg beschränkt man sich grosso modo auf den Bereich innerhalb des Wallrings und selbst die HafenCity ist genauso lückenhaft, wie das Fotomaterial in der Satellitenansicht veraltet ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neulich beim Kunden… (1)</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/02/08/neulich-beim-kunden%e2%80%a6-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Life is Hell]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Kundenmeeting kam auch die Sprache auf das firmeninternen Sicherheitskonzept beim Kunden. Dort wurde vor einigen Monden eingeführt, dass jedes Quartal die Passwörter neu angelegt werden müssen, um Schäden durch unbemerkt ausspionierte Passwörter gering zu halten. Ungewollter Nebeneffekt dieser &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/02/08/neulich-beim-kunden%e2%80%a6-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Kundenmeeting kam auch die Sprache auf das firmeninternen Sicherheitskonzept beim Kunden. Dort wurde vor einigen Monden eingeführt, dass jedes Quartal die Passwörter neu angelegt werden müssen, um Schäden durch unbemerkt ausspionierte Passwörter gering zu halten.</p>
<p>Ungewollter Nebeneffekt dieser <em>gut gemeinten</em> Maßnahme: das Generieren von neuen Passwörtern in so kurzen Abständen überfordert viele Mitarbeiter, die nun daher die Passwörter irgendwo aufschreiben, per Post-It-Zettel am Bildschirm oder auf einem Aufkleber am Laptop-Boden notieren…</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Firefox 10 und die erste &#8220;wahre&#8221; Version der Web Developer Tools</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/02/02/firefox-10-und-die-erste-wahre-version-der-web-developer-tools/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Design]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Webdev]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang der Woche kann Firefox 10 heruntergeladen werden. Im Frühjahr wurde bekannt dass Firefox an Firebug vorbei, sein eigenes Set an Web Developer Tools bauen will und ging mit einer Konsole und einer Javascript-Sandbox an den Start. Mit Firefox &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/02/02/firefox-10-und-die-erste-wahre-version-der-web-developer-tools/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang der Woche kann <strong>Firefox 10</strong> heruntergeladen werden. Im Frühjahr wurde bekannt dass Firefox an <strong>Firebug</strong> vorbei, sein eigenes Set an Web Developer Tools bauen will und ging mit einer Konsole und einer Javascript-Sandbox an den Start.</p>
<p>Mit Firefox 10 hat man sich einen weiteren Schritt gen Firebug-Substitut hin bewegt: nun ist auch ein HTML-/CSS-Inspektor inkludiert.</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/firefox-10-webdev-1.png" alt="Firefox 10 mit ausgeklappten Inspector der Web Developer Tools" border="0" width="594" height="380" /></p>
<p>Mit der Tastenkombination <kbd>Apfel + Alt + i</kbd> (Windows-/Linux-User schauen bitte selber nach) kann man auf der Seite ein beliebiges Element auswählen. Es klappt dann zuerst eine Leiste mit der DOM-Verschachtelung aus und per <em>&#8220;HTML&#8221;</em>- oder <em>&#8220;Style&#8221;</em>-Button auch ein Panel mit dem HTML-Code und den für das Element relevanten Selektoren.</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/firefox-10-webdev-2.png" alt="Firefox 10-Web Developer Tools mit Properties-Panel" border="0" width="324" align="left" /><br />
Der <em>&#8220;Properties&#8221;</em>-Button schaltet das CSS-Panel zu einer Ansicht um, wie man sie von dem <em>IE Web Developer Tools</em>, aber noch nicht von Firebug kennt: einer Auflistung aller CSS-Attribute und von welchen Definitionen sie … ähm … definiert werden. Wenn man weiß, dass die Schriftgröße der Headline falsch ist, muss man sich nicht mehr durch diverse Selektoren kämpfen, die auf das <code>A</code>-, <code>H1</code>-, <code>.entry</code>-, <code>H1.entry</code>- oder sonstige Elemente wirken können, sondern kann sich gezielt das Attribut <code>font-size</code> stürzen und bekommt eine Liste der Selektoren die dieses Attribut ansprechen.</p>
<p>Ich weiß noch nicht, was ich von dem Ausbau der Web Developer Tools durch Firefox halten soll. <em>&#8220;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8221;</em> für Firebug oder das Verschwenden von Energie die man woanders besser einsetzen könnte, als sich zu bemühen Firebug hinterherzuhecheln?</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/firefox-10-webdev-4.png" alt="Firefox 10 mit dem Tools-Menü" border="0" width="160" align="left" /><br />
In den Menüs hat das Werkzeug schon für Chaos gesorgt, denn der Name &#8220;Web Developer&#8221; ist identisch mit der sehr populären Erweiterung <em>&#8220;Web Developer&#8221;</em> <a href="http://chrispederick.com/work/web-developer/features/">von Chris Pederick</a> und so besitzt das <em>Tools</em>-Menü nun zwei gleichnamige Einträge. </p>
<p>Pedericks &#8220;Web Developer&#8221; lässt sich weiterhin ebenso problemlos nutzen wie sich auch Firebug mit Firefox &#8220;Web Developer Tools&#8221; co-existiert – auch wenn das Aufklappen von Firebug zusätzlich zu den Firefox-Tools nicht ästhetischen Höchstansprüchen genügen mag…</p>
<p>Firebug bleibt unverzichtbar. Die Firefox-Tools decken noch nicht alle Bereich in der entsprechenden Tiefe ab – und solange Farbwerte nur im RGB()-Format statt im Format wie sie Stylesheet angegeben wurden (i.d.R. Hex) sind die Tools nahezu unbrauchbar. Die Konsole kommt nicht an das &#8220;Net&#8221;-Tab von Firebug heran und im Javascript-Bereich ist anscheinend der alte, klobige DOM-Inspector inzwischen rausgeflogen und noch nicht ersetzt worden. </p>
<p>Ich bin auf die zukünftige Entwicklung von Firebug gespannt. Opera hat mit <a href="http://www.opera.com/dragonfly/">Opera Dragonfly</a> ein ästhetisch sehr ansprechendes Konkurrenzprodukt herausgebracht und neue Webkit-Nightlies (genauso wie Preview-Versionen von Opera) bauen CSS-Style-Profiler ein: wie lange braucht es also um bestimmte CSS-Styles zu rendern.</p>
<p>Es macht deutlich dass im Web Design-Bereich auch die nächsten Jahre in nicht minder hohen Tempo fortschreiten werden, wie die letzten 2-3 Jahre.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Read Januar #1</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Responsive Web Design Business Challenges&#8221; von Jason Grigsby im Cloud Four Blog Über die ungelösten Fragen von Responsive Web Design bzgl. Web Analytics und CDNs. &#8220;Design Principles – The Philosophy of UX&#8221; (PDF) von Whitney Hess Ein Mann/Frau-Entrepreneure &#8220;Entrepreneurs Who Go &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://www.cloudfour.com/responsive-web-design-business-challenges/">&#8220;Responsive Web Design Business Challenges&#8221;</a> von <em>Jason Grigsby</em> im <em>Cloud Four Blog</em><br />
Über die ungelösten Fragen von Responsive Web Design bzgl. Web Analytics und CDNs.</li>
<li><a href="http://aneventapart.com/2011/dc/slides/08_hess.pdf">&#8220;Design Principles – The Philosophy of UX&#8221;</a> (PDF) von <em>Whitney Hess</em></li>
<li>Ein Mann/Frau-Entrepreneure <a href="http://www.time.com/time/specials/packages/printout/0,29239,2094921_2094923_2094924,00.html">&#8220;Entrepreneurs Who Go It Alone — By Choice&#8221;</a> aus der TIME, 24.10.2011 von <em>Kristina Dell</em></li>
<li><a href="http://www.businessinsider.com/inside-groupon-the-truth-about-the-worlds-most-controversial-company-2011-10?op=1">&#8220;INSIDE GROUPON: The Truth About The World&#8217;s Most Controversial Company&#8221;</a> – sehr langer Artikel von Nicholas Carlson in der Business Insider wie Groupon zu dem geworden ist, was es geworden ist.</li>
<li>General-Aufwasch zu den Ideen hinter &#8220;Responsive Web Design&#8221;: Präsentation <a href="http://speakerdeck.com/u/stratosferik/p/design-beyond-your-monitor">&#8220;Design beyond your monitor&#8221;</a> von Eric Haida</li>
</ul>
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		<title>&#8220;The Fear Index&#8221; von Robert Harris</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/01/26/the-fear-index-von-robert-harris/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Harris]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin bis dato meiner Umwelt nicht als Krimi-Leser aufgefallen, aber angefixt durch diverse TV-Krimis (Stichwort: Rolf Lassgård als Kurt Wallander) und den aufregenden Trailer &#8220;The Girl with the Dragon Tatoo&#8221; hatte ich mir dann doch tatsächlich im November das &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/01/26/the-fear-index-von-robert-harris/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bis dato meiner Umwelt nicht als Krimi-Leser aufgefallen, aber angefixt durch diverse TV-Krimis (Stichwort: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rolf_Lassgård">Rolf Lassgård</a> als Kurt Wallander) und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1KBPru-Pu5Q">den aufregenden Trailer <em>&#8220;The Girl with the Dragon Tatoo&#8221;</em></a> hatte ich mir dann doch tatsächlich im November das Buch zu &#8220;The Girl with the Dragon Tatoo&#8221; geholt. Und mit gemischten Gefühlen durchgelesen. Löcher im Plot durch die komplette ICEs durchfahren könnten und Plumpheiten für die man normalerweise wochenlang im Feuilleton an die Wand genagelt wird. Aber trotzdem blieben bestimmte Bilder und bestimmte Erinnerungen zurück. Jedesmal wenn ich an Schneelandschaften in Schweden denke, versetzt es mir einen Stich ins Herz.</p>
<p>Nach <a href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2012/01/15/the-fear-index/">einer sehr positiven Rezension</a> in Felix Salmons Reuters-Blog, habe ich mit <strong>&#8220;The Fear Index&#8221; von Robert Harris</strong> gekauft. Robert Harris <em>of &#8220;Fatherland&#8221;-Fame</em>. Damit mein zweiter Versuch im Krimi-Genre. Ich hatte durch die Rezension hohe Erwartungen an die Schilderungen aus dem Börsenbusiness.</p>
<p>Doch ich wurde enttäuscht. Ein banaler Krimi. Vier oder Fünf auf einer Skala von Eins bis Zehn.<br />
<a href="http://kaipahl.de/?attachment_id=24"><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/buch-the-fear-index.png" alt="" title="buch-the-fear-index" width="324" height="589" class="alignright size-full wp-image-24" /></a><br />
Dr. Alexander Hoffman ist ein US-Wissenschaftler, der mit einem Kompagnon in Genf einen <em>Hedge Fund</em> führt. Der Hedge Fund setzt dabei einen von Hoffman entwickelten, auf Künstliche Intelligenz basierenden Algorithmus ein, der sich permanent selber weiterentwickelt.</p>
<p>Eines Tages bekommt Hoffman anonym eine wertvolle alte Ausgabe von Charles Darwins <em>&#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Expression_of_the_Emotions_in_Man_and_Animals">The Expression of the Emotions in Man and Animals</a>&#8220;</em> zugeschickt. Einige Tage später wird in Hoffmans Villa eingebrochen. Hoffman wird durch die Geräusche wach, stellt den Täter, bekommt aber mit einem Feuerlöscher einen über den Schädel gezogen und ist knapp eine Viertelstunde bewusstlos.</p>
<p>Der Einbruch stellt die Polizei vor einem Rätsel: die Villa ist derart perfekt gegen Einbrecher gesichert, dass es nicht möglich ist, ohne den Code der Alarmanlage einzubrechen. Es muss also ein &#8220;Insider-Job&#8221; gewesen sein. </p>
<p>Hoffman stellt zudem am nächsten Tag fest, dass das Darwin-Buch per eMail in Amsterdam bestellt wurde. Von seinem eigenen eMail-Account und von einem geheimen Bankkonto von ihm bezahlt.</p>
<p>Sehr viel mehr kann man ohne Spoiler nicht erzählen. Das Buch geht aber straight zu einem Ende hin, von dem sich die meisten Eckpunkte vorher leicht erraten lassen. </p>
<p>Der Krimi ist sehr kühl herunter geschrieben und liest sich teilweise so, als hätte Harris vorher fünf Gegenstände ausgelost und versucht sie nun in einen Krimi unterzubringen. Die englische Kritik lobt am Buch zahlreiche Anspielungen, aber diese Charade gibt dem Krimi selber keinerlei zusätzliche Dimension. </p>
<p>Von Schilderungen des Börsenbusiness&#8217; ist leider nicht viel zu merken, abseits einer Erklärung der Tätigkeiten eines Hedge Funds und der Anknüpfung der Ereignisse <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flash_Crash">an den reelen &#8220;Flash Crash&#8221; von 2010</a>. </p>
<p>Die Charaktere bleiben platt. Es bleibt vom Buch – anders als bei &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221; – nichts hängen. Jeder <em>Economist</em> liest sich spannender.</p>
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		</item>
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		<title>Unbefriedigende Befriedigung &#8211; Das Buch &#8220;Ordering Disorder&#8221;</title>
		<link>http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 16:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Grid Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Auftragslage bringt es mit sich, dass der Dezember, Januar und vielleicht auch noch der Februar vor allem eine Zeit des Studiums wird. Endlich all die Entwicklungen der letzten Jahre in HTML, CSS und Javascript in aller Ruhe studieren und &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Auftragslage bringt es mit sich, dass der Dezember, Januar und vielleicht auch noch der Februar vor allem eine Zeit des Studiums wird. Endlich all die Entwicklungen der letzten Jahre in HTML, CSS und Javascript in aller Ruhe studieren und mit einem soliden Fundament ausstatten statt der blo&szlig;en Aufnahme von Infobr&ouml;ckchen. Entsprechend sind und werden meine Ausgaben an B&uuml;chern und eBooks in die H&ouml;he schnellen.</p>
<p>Das erste Buch in diesem Reigen ist das frisch erschienene Buch von <strong>Khoi Vinh</strong> (<a href="http://subtraction.com/">subtraction.com</a>)  &#8220;Ordering Disorder&#8221; &uuml;ber <strong>Grid Layouts</strong> im Webdesign.</p>
<p>Khoi Vinh ist Designer. Bis 2006 war er vier Jahre lang bei <a href="http://www.behaviordesign.com/">Behavior</a>, einem der bekannteren Design-Studios, und danach, bis zu diesem Sommer, <em>Design Director</em> bei <a href="http://www.nytimes.com/">nytimes.com</a>. In dieser Zeit ist er einer der am meisten beachteten Bloger zum Thema (Web) Design geworden. Seine K&ouml;nigsdisziplin sind seit einigen Jahren &#8220;Grid Layouts&#8221; &#8211; ein Thema dass er bei Web Designern popularisiert hat (<a href="http://www.subtraction.com/2004/12/31/grid-computi">Grid Computing&#8230; and Design</a>, Dezember 2004; <a href="http://www.subtraction.com/2007/03/18/oh-yeeaahh">Oh Yeeaahh!</a>, M&auml;rz 2007; <a href="http://www.subtraction.com/pics/0703/grids_are_good.pdf">Grids are good</a>, PDF 8MB M&auml;rz 2007; <a href="http://www.subtraction.com/2009/11/30/really-basic-maths">Really Basic Maths</a>, November 2009 )</p>
<p><strong>Grid Layouts</strong> sind kein neues Designthema &#8211; im Laufe der letzten Jahrzehnte haben ausgehend von <strong>Bauhaus</strong> und der sog. &#8220;<strong>Schweizer Typografie</strong>&#8221; immer mehr Disziplinen die Prinzipien einer strengen geometrischen Gestaltung &uuml;bernommen. Zum Beispiel Zeitungen, deren Layouts entlang von Gittern und Raster aufgebaut sind.</p>
<p>Dass das Webdesign sich erst seit 3-4 Jahren dieses Themas annimmt, lag an den stumpfen Waffen. Die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Webdesigns, unter Ber&uuml;cksichtigung auch &auml;lterer Browser, gab nicht viel her. Erst durch den Wegfall von Altlasten wie IE5, IE5.5 und IE6, lassen sich die Basics von Layoutraster ohne gr&ouml;&szlig;ere Klimmz&uuml;ge ber&uuml;cksichtigen. Und damit wuchs auch das Interesse an dem Thema. </p>
<p>Die logische Konsequenz ist nun die Ver&ouml;ffentlichung eines Buches zum Thema. &#8220;Ordering Disorder&#8221; (siehe auch <a href="http://grids.subtraction.com/">grids.subtraction.com</a>)</p>
<p>Das Buch hinterl&auml;sst bei mir <strong>gemischte Gef&uuml;hle</strong>. Zuerst das <strong>Positive</strong>. Mit dem Buch hat Khoi Vinh seine diversen Blogeintr&auml;ge und Vortr&auml;ge in konzentrierter Form zu Papier gebracht und damit einen Pflock in den Boden gesetzt &#8211; jetzt ham wa erst mal ein Standardwerk zum Thema und nun k&ouml;nnen andere kommen und versuchen &uuml;ber die Latte zu springen. </p>
<p>Khoi Vinh schreibt sich konzentriert am Thema ab und ich habe mich 180 Seiten lang, respektive ca. 8 Stunden, mit diesem Thema auseinandergesetzt. Eine derart intensive Besch&auml;ftigung mit einem Thema ist wohltuend und es gab auch immer wieder kleinere &#8220;Aha&#8221;-Momente.</p>
<p>Trotzdem bleibt am Ende ein <strong>unbefriedigendes Gef&uuml;hl</strong>, das eine Amazon-Kundenrezension am besten auf den Punkt gebracht hat, als er/sie schrieb, das das Buch sich wie ein <strong>&uuml;berlanger Blogeintrag</strong> liest. In der Tat hatte ich das Gef&uuml;hl, dass da jemand m&auml;chtig sein bereits vorhandenes Material gemolken hat und dem nichts essentiell Neues hinzuzuf&uuml;gen hatte &#8211; was knapp drei Jahre nach dem er seine offensichtliche Vorlage &#8220;Grids are good&#8221; ver&ouml;ffentlicht hat, d&uuml;nn ist.</p>
<p>Das erste Drittel des gro&szlig;z&uuml;gig (vulgo: &#8220;luftig&#8221;) gestalteten Buches macht die generische Einf&uuml;hrung in das Thema aus. Das zweite Drittel besch&auml;ftigt sich mit der konkreten Anwendung der Prinzipien des Grid Layouts anhand eines imagin&auml;ren Design-Portals. </p>
<p>Dieses zweite Drittel blieb zwar f&uuml;r mich nicht ohne Erkenntnisgewinn, aber gleichzeitig kam immer wieder &Auml;rger hoch, dass Khoi nicht von seinem konkreten Beispiel abwich, um andere Problemstellungen und L&ouml;sungen aufzuzeigen. Das Thema &#8220;Liquid Layouts&#8221; und &#8220;<a href="http://www.alistapart.com/articles/responsive-web-design/">Responsive Web Design</a>&#8221; auf nur vier Seiten abzuhandeln, grenzt an Unversch&auml;mtheit.</p>
<p>Ein anderes Beispiel. Seine &Uuml;berlegungen zum konkreten Aussehen des Layoutrasters gehen von zwei Punkten aus: eine Art kleinster gemeinsamer Nenner bei der Browser-Breite (Layoutbreite) und der Umstand das ein Werbebanner einer bestimmten Gr&ouml;&szlig;e zu integrieren ist. Alle  &Uuml;berlegungen zur Bema&szlig;ung des Layouts sowie der Anordnung der Layoutmodule gehen von dem Werbebanner als zentralen Punkt aus.</p>
<p>Bei zirka neunzig Prozent meiner Webdesign-Jobs spielen dummerweise Werbebanner &uuml;berhaupt keine Rolle. Vinh diskutiert aber keine weiteren Faktoren die als &#8220;Anker&#8221; f&uuml;r ein Layoutraster dienen k&ouml;nnen. </p>
<p>Vinh geht auch nicht auf die Alternativen zu seiner Ableitung bzgl. der Layoutbreite im Browser ein &#8211; es w&uuml;rde zum Beispiel interessieren, ob und welche gr&uuml;nde es g&auml;be, von seinem Vorschlag von 960 Pixel abzuweichen. Seit Ver&ouml;ffentlichung von &#8220;Grids are good&#8221; 2007 ist die Diskussion um pro oder contra 1024er-Breite als &#8220;kleinster gemeinsamer Nenner&#8221; l&auml;ngst eingesetzt und auch da spielen &Uuml;berlegungen hinsichtlich &#8220;Responsive Web Designs&#8221; eine Rolle. Doch ein Diskurs findet im Buch nicht statt. Vinh bleibt eng an seiner 2007er-Vorlage.</p>
<p>Mein Grummeln &uuml;ber das Buch ist also nicht zu &uuml;berlesen. Er arbeitet zu linear sein Tutorial ab und vergisst dabei alles, was sich links und rechts vom sehr schmalen Pfad befindet. Das macht das Buch thematisch sehr viel kleiner als es der Materie gut tut.</p>
<p>Knapp 20 US$ sind deswegen ein recht happiger Preis. Wenn man aber im Hirn den Schalter umlegt, und den Preis als Entlohnung f&uuml;r die gesamten Arbeiten von Vinh in Blogs u.&auml;. ansieht, dann passt es schon.</p>
<p><strong>Urteil</strong>:  wer einen Startpunkt oder eine Zusammenfassung zum Thema Grid Layouts sucht und 20 US$ verschmerzen kann, darf zugreifen. Wer beim Lesen darauf wartet, das Vinh irgendwann noch die zweite Stufe z&uuml;ndet, wird entt&auml;uscht.  </p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong>: das Buch ist eine Zusammenfassung und ein Startpunkt zum Thema Grid Layouts. Wer aber auf darauf wartet dass die zweite Stufe z&uuml;ndet, wird vom Buch entt&auml;uscht. </p>
<div class="picture right">
<img src="/_images/buch-ordering-disorder.jpg"" />
</div>
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