<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kai Pahl</title>
	<atom:link href="http://kaipahl.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://kaipahl.de</link>
	<description>Life is hell</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 08:43:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Firefox 10 und die erste &#8220;wahre&#8221; Version der Web Developer Tools</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/02/02/firefox-10-und-die-erste-wahre-version-der-web-developer-tools/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2012/02/02/firefox-10-und-die-erste-wahre-version-der-web-developer-tools/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Design]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Webdev]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Seit Anfang der Woche kann Firefox 10 heruntergeladen werden. Im Frühjahr wurde bekannt dass Firefox an Firebug vorbei, sein eigenes Set an Web Developer Tools bauen will und ging mit einer Konsole und einer Javascript-Sandbox an den Start. Mit Firefox &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/02/02/firefox-10-und-die-erste-wahre-version-der-web-developer-tools/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang der Woche kann <strong>Firefox 10</strong> heruntergeladen werden. Im Frühjahr wurde bekannt dass Firefox an <strong>Firebug</strong> vorbei, sein eigenes Set an Web Developer Tools bauen will und ging mit einer Konsole und einer Javascript-Sandbox an den Start.</p>
<p>Mit Firefox 10 hat man sich einen weiteren Schritt gen Firebug-Substitut hin bewegt: nun ist auch ein HTML-/CSS-Inspektor inkludiert.</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/firefox-10-webdev-1.png" alt="Firefox 10 mit ausgeklappten Inspector der Web Developer Tools" border="0" width="594" height="380" /></p>
<p>Mit der Tastenkombination <kbd>Apfel + Alt + i</kbd> (Windows-/Linux-User schauen bitte selber nach) kann man auf der Seite ein beliebiges Element auswählen. Es klappt dann zuerst eine Leiste mit der DOM-Verschachtelung aus und per <em>&#8220;HTML&#8221;</em>- oder <em>&#8220;Style&#8221;</em>-Button auch ein Panel mit dem HTML-Code und den für das Element relevanten Selektoren.</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/firefox-10-webdev-2.png" alt="Firefox 10-Web Developer Tools mit Properties-Panel" border="0" width="324" align="left" /><br />
Der <em>&#8220;Properties&#8221;</em>-Button schaltet das CSS-Panel zu einer Ansicht um, wie man sie von dem <em>IE Web Developer Tools</em>, aber noch nicht von Firebug kennt: einer Auflistung aller CSS-Attribute und von welchen Definitionen sie … ähm … definiert werden. Wenn man weiß, dass die Schriftgröße der Headline falsch ist, muss man sich nicht mehr durch diverse Selektoren kämpfen, die auf das <code>A</code>-, <code>H1</code>-, <code>.entry</code>-, <code>H1.entry</code>- oder sonstige Elemente wirken können, sondern kann sich gezielt das Attribut <code>font-size</code> stürzen und bekommt eine Liste der Selektoren die dieses Attribut ansprechen.</p>
<p>Ich weiß noch nicht, was ich von dem Ausbau der Web Developer Tools durch Firefox halten soll. <em>&#8220;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8221;</em> für Firebug oder das Verschwenden von Energie die man woanders besser einsetzen könnte, als sich zu bemühen Firebug hinterherzuhecheln?</p>
<p><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/firefox-10-webdev-4.png" alt="Firefox 10 mit dem Tools-Menü" border="0" width="160" align="left" /><br />
In den Menüs hat das Werkzeug schon für Chaos gesorgt, denn der Name &#8220;Web Developer&#8221; ist identisch mit der sehr populären Erweiterung <em>&#8220;Web Developer&#8221;</em> <a href="http://chrispederick.com/work/web-developer/features/">von Chris Pederick</a> und so besitzt das <em>Tools</em>-Menü nun zwei gleichnamige Einträge. </p>
<p>Pedericks &#8220;Web Developer&#8221; lässt sich weiterhin ebenso problemlos nutzen wie sich auch Firebug mit Firefox &#8220;Web Developer Tools&#8221; co-existiert – auch wenn das Aufklappen von Firebug zusätzlich zu den Firefox-Tools nicht ästhetischen Höchstansprüchen genügen mag…</p>
<p>Firebug bleibt unverzichtbar. Die Firefox-Tools decken noch nicht alle Bereich in der entsprechenden Tiefe ab – und solange Farbwerte nur im RGB()-Format statt im Format wie sie Stylesheet angegeben wurden (i.d.R. Hex) sind die Tools nahezu unbrauchbar. Die Konsole kommt nicht an das &#8220;Net&#8221;-Tab von Firebug heran und im Javascript-Bereich ist anscheinend der alte, klobige DOM-Inspector inzwischen rausgeflogen und noch nicht ersetzt worden. </p>
<p>Ich bin auf die zukünftige Entwicklung von Firebug gespannt. Opera hat mit <a href="http://www.opera.com/dragonfly/">Opera Dragonfly</a> ein ästhetisch sehr ansprechendes Konkurrenzprodukt herausgebracht und neue Webkit-Nightlies (genauso wie Preview-Versionen von Opera) bauen CSS-Style-Profiler ein: wie lange braucht es also um bestimmte CSS-Styles zu rendern.</p>
<p>Es macht deutlich dass im Web Design-Bereich auch die nächsten Jahre in nicht minder hohen Tempo fortschreiten werden, wie die letzten 2-3 Jahre.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2012/02/02/firefox-10-und-die-erste-wahre-version-der-web-developer-tools/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Read Januar #1</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Responsive Web Design Business Challenges&#8221; von Jason Grigsby im Cloud Four Blog Über die ungelösten Fragen von Responsive Web Design bzgl. Web Analytics und CDNs. &#8220;Design Principles – The Philosophy of UX&#8221; (PDF) von Whitney Hess Ein Mann/Frau-Entrepreneure &#8220;Entrepreneurs Who Go &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://www.cloudfour.com/responsive-web-design-business-challenges/">&#8220;Responsive Web Design Business Challenges&#8221;</a> von <em>Jason Grigsby</em> im <em>Cloud Four Blog</em><br />
Über die ungelösten Fragen von Responsive Web Design bzgl. Web Analytics und CDNs.</li>
<li><a href="http://aneventapart.com/2011/dc/slides/08_hess.pdf">&#8220;Design Principles – The Philosophy of UX&#8221;</a> (PDF) von <em>Whitney Hess</em></li>
<li>Ein Mann/Frau-Entrepreneure <a href="http://www.time.com/time/specials/packages/printout/0,29239,2094921_2094923_2094924,00.html">&#8220;Entrepreneurs Who Go It Alone — By Choice&#8221;</a> aus der TIME, 24.10.2011 von <em>Kristina Dell</em></li>
<li><a href="http://www.businessinsider.com/inside-groupon-the-truth-about-the-worlds-most-controversial-company-2011-10?op=1">&#8220;INSIDE GROUPON: The Truth About The World&#8217;s Most Controversial Company&#8221;</a> – sehr langer Artikel von Nicholas Carlson in der Business Insider wie Groupon zu dem geworden ist, was es geworden ist.</li>
<li>General-Aufwasch zu den Ideen hinter &#8220;Responsive Web Design&#8221;: Präsentation <a href="http://speakerdeck.com/u/stratosferik/p/design-beyond-your-monitor">&#8220;Design beyond your monitor&#8221;</a> von Eric Haida</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2012/01/29/read-januar-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;The Fear Index&#8221; von Robert Harris</title>
		<link>http://kaipahl.de/2012/01/26/the-fear-index-von-robert-harris/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2012/01/26/the-fear-index-von-robert-harris/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Harris]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin bis dato meiner Umwelt nicht als Krimi-Leser aufgefallen, aber angefixt durch diverse TV-Krimis (Stichwort: Rolf Lassgård als Kurt Wallander) und den aufregenden Trailer &#8220;The Girl with the Dragon Tatoo&#8221; hatte ich mir dann doch tatsächlich im November das &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2012/01/26/the-fear-index-von-robert-harris/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bis dato meiner Umwelt nicht als Krimi-Leser aufgefallen, aber angefixt durch diverse TV-Krimis (Stichwort: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rolf_Lassgård">Rolf Lassgård</a> als Kurt Wallander) und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1KBPru-Pu5Q">den aufregenden Trailer <em>&#8220;The Girl with the Dragon Tatoo&#8221;</em></a> hatte ich mir dann doch tatsächlich im November das Buch zu &#8220;The Girl with the Dragon Tatoo&#8221; geholt. Und mit gemischten Gefühlen durchgelesen. Löcher im Plot durch die komplette ICEs durchfahren könnten und Plumpheiten für die man normalerweise wochenlang im Feuilleton an die Wand genagelt wird. Aber trotzdem blieben bestimmte Bilder und bestimmte Erinnerungen zurück. Jedesmal wenn ich an Schneelandschaften in Schweden denke, versetzt es mir einen Stich ins Herz.</p>
<p>Nach <a href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2012/01/15/the-fear-index/">einer sehr positiven Rezension</a> in Felix Salmons Reuters-Blog, habe ich mit <strong>&#8220;The Fear Index&#8221; von Robert Harris</strong> gekauft. Robert Harris <em>of &#8220;Fatherland&#8221;-Fame</em>. Damit mein zweiter Versuch im Krimi-Genre. Ich hatte durch die Rezension hohe Erwartungen an die Schilderungen aus dem Börsenbusiness.</p>
<p>Doch ich wurde enttäuscht. Ein banaler Krimi. Vier oder Fünf auf einer Skala von Eins bis Zehn.<br />
<a href="http://kaipahl.de/?attachment_id=24"><img src="http://kaipahl.de/drupal/../_images/buch-the-fear-index.png" alt="" title="buch-the-fear-index" width="324" height="589" class="alignright size-full wp-image-24" /></a><br />
Dr. Alexander Hoffman ist ein US-Wissenschaftler, der mit einem Kompagnon in Genf einen <em>Hedge Fund</em> führt. Der Hedge Fund setzt dabei einen von Hoffman entwickelten, auf Künstliche Intelligenz basierenden Algorithmus ein, der sich permanent selber weiterentwickelt.</p>
<p>Eines Tages bekommt Hoffman anonym eine wertvolle alte Ausgabe von Charles Darwins <em>&#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Expression_of_the_Emotions_in_Man_and_Animals">The Expression of the Emotions in Man and Animals</a>&#8220;</em> zugeschickt. Einige Tage später wird in Hoffmans Villa eingebrochen. Hoffman wird durch die Geräusche wach, stellt den Täter, bekommt aber mit einem Feuerlöscher einen über den Schädel gezogen und ist knapp eine Viertelstunde bewusstlos.</p>
<p>Der Einbruch stellt die Polizei vor einem Rätsel: die Villa ist derart perfekt gegen Einbrecher gesichert, dass es nicht möglich ist, ohne den Code der Alarmanlage einzubrechen. Es muss also ein &#8220;Insider-Job&#8221; gewesen sein. </p>
<p>Hoffman stellt zudem am nächsten Tag fest, dass das Darwin-Buch per eMail in Amsterdam bestellt wurde. Von seinem eigenen eMail-Account und von einem geheimen Bankkonto von ihm bezahlt.</p>
<p>Sehr viel mehr kann man ohne Spoiler nicht erzählen. Das Buch geht aber straight zu einem Ende hin, von dem sich die meisten Eckpunkte vorher leicht erraten lassen. </p>
<p>Der Krimi ist sehr kühl herunter geschrieben und liest sich teilweise so, als hätte Harris vorher fünf Gegenstände ausgelost und versucht sie nun in einen Krimi unterzubringen. Die englische Kritik lobt am Buch zahlreiche Anspielungen, aber diese Charade gibt dem Krimi selber keinerlei zusätzliche Dimension. </p>
<p>Von Schilderungen des Börsenbusiness&#8217; ist leider nicht viel zu merken, abseits einer Erklärung der Tätigkeiten eines Hedge Funds und der Anknüpfung der Ereignisse <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flash_Crash">an den reelen &#8220;Flash Crash&#8221; von 2010</a>. </p>
<p>Die Charaktere bleiben platt. Es bleibt vom Buch – anders als bei &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221; – nichts hängen. Jeder <em>Economist</em> liest sich spannender.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2012/01/26/the-fear-index-von-robert-harris/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unbefriedigende Befriedigung &#8211; Das Buch &#8220;Ordering Disorder&#8221;</title>
		<link>http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 16:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Grid Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=19</guid>
		<description><![CDATA[Meine Auftragslage bringt es mit sich, dass der Dezember, Januar und vielleicht auch noch der Februar vor allem eine Zeit des Studiums wird. Endlich all die Entwicklungen der letzten Jahre in HTML, CSS und Javascript in aller Ruhe studieren und &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Auftragslage bringt es mit sich, dass der Dezember, Januar und vielleicht auch noch der Februar vor allem eine Zeit des Studiums wird. Endlich all die Entwicklungen der letzten Jahre in HTML, CSS und Javascript in aller Ruhe studieren und mit einem soliden Fundament ausstatten statt der blo&szlig;en Aufnahme von Infobr&ouml;ckchen. Entsprechend sind und werden meine Ausgaben an B&uuml;chern und eBooks in die H&ouml;he schnellen.</p>
<p>Das erste Buch in diesem Reigen ist das frisch erschienene Buch von <strong>Khoi Vinh</strong> (<a href="http://subtraction.com/">subtraction.com</a>)  &#8220;Ordering Disorder&#8221; &uuml;ber <strong>Grid Layouts</strong> im Webdesign.</p>
<p>Khoi Vinh ist Designer. Bis 2006 war er vier Jahre lang bei <a href="http://www.behaviordesign.com/">Behavior</a>, einem der bekannteren Design-Studios, und danach, bis zu diesem Sommer, <em>Design Director</em> bei <a href="http://www.nytimes.com/">nytimes.com</a>. In dieser Zeit ist er einer der am meisten beachteten Bloger zum Thema (Web) Design geworden. Seine K&ouml;nigsdisziplin sind seit einigen Jahren &#8220;Grid Layouts&#8221; &#8211; ein Thema dass er bei Web Designern popularisiert hat (<a href="http://www.subtraction.com/2004/12/31/grid-computi">Grid Computing&#8230; and Design</a>, Dezember 2004; <a href="http://www.subtraction.com/2007/03/18/oh-yeeaahh">Oh Yeeaahh!</a>, M&auml;rz 2007; <a href="http://www.subtraction.com/pics/0703/grids_are_good.pdf">Grids are good</a>, PDF 8MB M&auml;rz 2007; <a href="http://www.subtraction.com/2009/11/30/really-basic-maths">Really Basic Maths</a>, November 2009 )</p>
<p><strong>Grid Layouts</strong> sind kein neues Designthema &#8211; im Laufe der letzten Jahrzehnte haben ausgehend von <strong>Bauhaus</strong> und der sog. &#8220;<strong>Schweizer Typografie</strong>&#8221; immer mehr Disziplinen die Prinzipien einer strengen geometrischen Gestaltung &uuml;bernommen. Zum Beispiel Zeitungen, deren Layouts entlang von Gittern und Raster aufgebaut sind.</p>
<p>Dass das Webdesign sich erst seit 3-4 Jahren dieses Themas annimmt, lag an den stumpfen Waffen. Die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Webdesigns, unter Ber&uuml;cksichtigung auch &auml;lterer Browser, gab nicht viel her. Erst durch den Wegfall von Altlasten wie IE5, IE5.5 und IE6, lassen sich die Basics von Layoutraster ohne gr&ouml;&szlig;ere Klimmz&uuml;ge ber&uuml;cksichtigen. Und damit wuchs auch das Interesse an dem Thema. </p>
<p>Die logische Konsequenz ist nun die Ver&ouml;ffentlichung eines Buches zum Thema. &#8220;Ordering Disorder&#8221; (siehe auch <a href="http://grids.subtraction.com/">grids.subtraction.com</a>)</p>
<p>Das Buch hinterl&auml;sst bei mir <strong>gemischte Gef&uuml;hle</strong>. Zuerst das <strong>Positive</strong>. Mit dem Buch hat Khoi Vinh seine diversen Blogeintr&auml;ge und Vortr&auml;ge in konzentrierter Form zu Papier gebracht und damit einen Pflock in den Boden gesetzt &#8211; jetzt ham wa erst mal ein Standardwerk zum Thema und nun k&ouml;nnen andere kommen und versuchen &uuml;ber die Latte zu springen. </p>
<p>Khoi Vinh schreibt sich konzentriert am Thema ab und ich habe mich 180 Seiten lang, respektive ca. 8 Stunden, mit diesem Thema auseinandergesetzt. Eine derart intensive Besch&auml;ftigung mit einem Thema ist wohltuend und es gab auch immer wieder kleinere &#8220;Aha&#8221;-Momente.</p>
<p>Trotzdem bleibt am Ende ein <strong>unbefriedigendes Gef&uuml;hl</strong>, das eine Amazon-Kundenrezension am besten auf den Punkt gebracht hat, als er/sie schrieb, das das Buch sich wie ein <strong>&uuml;berlanger Blogeintrag</strong> liest. In der Tat hatte ich das Gef&uuml;hl, dass da jemand m&auml;chtig sein bereits vorhandenes Material gemolken hat und dem nichts essentiell Neues hinzuzuf&uuml;gen hatte &#8211; was knapp drei Jahre nach dem er seine offensichtliche Vorlage &#8220;Grids are good&#8221; ver&ouml;ffentlicht hat, d&uuml;nn ist.</p>
<p>Das erste Drittel des gro&szlig;z&uuml;gig (vulgo: &#8220;luftig&#8221;) gestalteten Buches macht die generische Einf&uuml;hrung in das Thema aus. Das zweite Drittel besch&auml;ftigt sich mit der konkreten Anwendung der Prinzipien des Grid Layouts anhand eines imagin&auml;ren Design-Portals. </p>
<p>Dieses zweite Drittel blieb zwar f&uuml;r mich nicht ohne Erkenntnisgewinn, aber gleichzeitig kam immer wieder &Auml;rger hoch, dass Khoi nicht von seinem konkreten Beispiel abwich, um andere Problemstellungen und L&ouml;sungen aufzuzeigen. Das Thema &#8220;Liquid Layouts&#8221; und &#8220;<a href="http://www.alistapart.com/articles/responsive-web-design/">Responsive Web Design</a>&#8221; auf nur vier Seiten abzuhandeln, grenzt an Unversch&auml;mtheit.</p>
<p>Ein anderes Beispiel. Seine &Uuml;berlegungen zum konkreten Aussehen des Layoutrasters gehen von zwei Punkten aus: eine Art kleinster gemeinsamer Nenner bei der Browser-Breite (Layoutbreite) und der Umstand das ein Werbebanner einer bestimmten Gr&ouml;&szlig;e zu integrieren ist. Alle  &Uuml;berlegungen zur Bema&szlig;ung des Layouts sowie der Anordnung der Layoutmodule gehen von dem Werbebanner als zentralen Punkt aus.</p>
<p>Bei zirka neunzig Prozent meiner Webdesign-Jobs spielen dummerweise Werbebanner &uuml;berhaupt keine Rolle. Vinh diskutiert aber keine weiteren Faktoren die als &#8220;Anker&#8221; f&uuml;r ein Layoutraster dienen k&ouml;nnen. </p>
<p>Vinh geht auch nicht auf die Alternativen zu seiner Ableitung bzgl. der Layoutbreite im Browser ein &#8211; es w&uuml;rde zum Beispiel interessieren, ob und welche gr&uuml;nde es g&auml;be, von seinem Vorschlag von 960 Pixel abzuweichen. Seit Ver&ouml;ffentlichung von &#8220;Grids are good&#8221; 2007 ist die Diskussion um pro oder contra 1024er-Breite als &#8220;kleinster gemeinsamer Nenner&#8221; l&auml;ngst eingesetzt und auch da spielen &Uuml;berlegungen hinsichtlich &#8220;Responsive Web Designs&#8221; eine Rolle. Doch ein Diskurs findet im Buch nicht statt. Vinh bleibt eng an seiner 2007er-Vorlage.</p>
<p>Mein Grummeln &uuml;ber das Buch ist also nicht zu &uuml;berlesen. Er arbeitet zu linear sein Tutorial ab und vergisst dabei alles, was sich links und rechts vom sehr schmalen Pfad befindet. Das macht das Buch thematisch sehr viel kleiner als es der Materie gut tut.</p>
<p>Knapp 20 US$ sind deswegen ein recht happiger Preis. Wenn man aber im Hirn den Schalter umlegt, und den Preis als Entlohnung f&uuml;r die gesamten Arbeiten von Vinh in Blogs u.&auml;. ansieht, dann passt es schon.</p>
<p><strong>Urteil</strong>:  wer einen Startpunkt oder eine Zusammenfassung zum Thema Grid Layouts sucht und 20 US$ verschmerzen kann, darf zugreifen. Wer beim Lesen darauf wartet, das Vinh irgendwann noch die zweite Stufe z&uuml;ndet, wird entt&auml;uscht.  </p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong>: das Buch ist eine Zusammenfassung und ein Startpunkt zum Thema Grid Layouts. Wer aber auf darauf wartet dass die zweite Stufe z&uuml;ndet, wird vom Buch entt&auml;uscht. </p>
<div class="picture right">
<img src="/_images/buch-ordering-disorder.jpg"" />
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2010/12/25/unbefriedigende-befriedigung-das-buch-ordering-disorder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit dem Finger nach S&#252;den</title>
		<link>http://kaipahl.de/2010/09/09/mit-dem-finger-nach-sden/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2010/09/09/mit-dem-finger-nach-sden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 21:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin eben knappe eine Stunde lang mit der Google Earth-Applikation auf dem iPad und den Finger nach Süden gefahren. Wenn &#252;ber Google Map/Google Earth/Streetview geredet wird, interessiert mich nicht &#8220;Panoramafreiheit&#8221; oder &#8220;Privatsph&#228;re&#8221;. Genauso wie ich fr&#252;her als Kind mit &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2010/09/09/mit-dem-finger-nach-sden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eben knappe eine Stunde lang mit der Google Earth-Applikation auf dem iPad und den Finger nach Süden gefahren.</p>
<p>Wenn &uuml;ber Google Map/Google Earth/Streetview geredet wird, interessiert mich nicht &#8220;Panoramafreiheit&#8221; oder &#8220;Privatsph&auml;re&#8221;. Genauso wie ich fr&uuml;her als Kind mit dem Finger die Stra&szlig;enkarten abgefahren bin (die guten alten 1:200.000er-Karten von Michelin) oder auf Kurzwelle ferne Radiostationen geh&ouml;rt habe, genauso fahre ich nun mit Google Earth Strecken ab. Ich sehe aus der Vogelperspektive wie die A5 sich durch Rh&ouml;n und Spessart biegt und erinnere mich an Fahrten in einem schnellen Audi. Ich fahre von der A7 ab, mache einen Abstecher in Iphofen und entdecke das Restaurant in dem ich bis heute mein bestes Abendessen hatte. Ich fahre die endlose B8 nach N&uuml;rnberg, wie einst zur Spielwarenmesse. </p>
<p>Ich nehme die A9, lasse Beilngries links liegen, wo ich vor einem Jahr f&uuml;r einen Kundenauftrag ein Fotoshooting produzieren musste. Weiter gen Moloch M&uuml;nchen, den Flughafen auf der linken Seite, in die Innenstadt rein. Nach Herumkurven den Hauptbahnhof gefunden und die BOB (Bayrische Oberlandbahn)-Strecke versucht abzufahren, erwische die korrekte Abfahrt aus der Stammstrecke, finde auch die so typischen langen Geraden um aus M&uuml;nchen rauszukommen, aber verfahre mich hinter der Isar zweimal. Rausgezoomt, den Tegernsee gefunden, den Aufsichtswinkel von Google Earth mit zwei Fingern ganz flach gemacht. Ich nehme diesen letzten, engen Bogen der BOB nach Gmund, direkt an das Ufer des Tegernsees und fange an zu frieren &#8211; so lebhaft sind die Erinnerungen an die Winterlandschaft an die wartenden Teenies die am Samstagvormittag nach M&uuml;nchen rein wollten. Am Horizont steigen die Berge steil hoch. Ich fahre das Ufer des Tegernsee entlang, kurve um die Google Earth-Gebirgsz&uuml;ge entlang und stehe dann vor dem Wallberg, der so gro&szlig; und steil aufragt, dass ich ihn nicht mehr komplett sehe. Aber ich dank der wie mit dem Lineal durch den Wald gezogenen Schneise finde ich die Seilbahn. Und ich sehe zum ersten Mal die Wallbergstra&szlig;e die ich runter gerodelt bin &#8220;in 3D&#8221;, ich sehe das Gef&auml;lle, die Steilheit, die schiere L&auml;nge der Strecke.</p>
<p>Ich bin in Google Streetview die Straßenz&uuml;ge vor dem Appartement auf und abgewandert, ich habe in den USA mir kleine Studentend&ouml;rfer und College Stadien angesehen. Ich habe mich mitten in einer Tokyoter Vorstadt absetzen lassen, um ein Gef&uuml;hl f&uuml;r die Gegenden zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2010/09/09/mit-dem-finger-nach-sden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeit abnehmen lassen</title>
		<link>http://kaipahl.de/2010/09/05/arbeit-abnehmen-lassen/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2010/09/05/arbeit-abnehmen-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 15:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=13</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Projekte, wo ich seit l&#228;ngerem das Gef&#252;hl habe, das irgendwas nicht stimmt, aber nicht zu fassen bekomme, was das Problem ist. Ich bekomme noch nicht einmal zu fassen, ob es &#252;berhaupt Probleme gibt oder ob ich nur einer &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2010/09/05/arbeit-abnehmen-lassen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Projekte, wo ich seit l&auml;ngerem das Gef&uuml;hl habe, das irgendwas nicht stimmt, aber nicht zu fassen bekomme, was das Problem ist. Ich bekomme noch nicht einmal zu fassen, ob es &uuml;berhaupt Probleme gibt oder ob ich nur einer Tageslaune unterworfen bin. Ideen w&auml;ren noch gen&uuml;gend da &#8211; aber Perspektiven? Sch&auml;digt das Projekt nicht schon l&auml;ngst andere T&auml;tigkeiten?</p>
<p>Und dann gibt es die Tage an denen es so erscheint als w&uuml;rde das Schicksal einem die M&uuml;nze in die Hand dr&uuml;cken. Eine Petitesse die sich zur Sinnfrage aufbl&auml;st. Die <em>raison d&#8217;&ecirc;tre</em>. Besitze ich noch Kontrolle &uuml;ber das Projekt oder bin ich Getriebener und Sklave? Bin ich noch in der Lage den Stecker zu ziehen oder dem Ding eine v&ouml;llig andere Wendung zu geben? Die M&uuml;nze ist hochgeworfen. Mal sehen wie sie f&auml;llt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2010/09/05/arbeit-abnehmen-lassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google TV: IMHO DOA</title>
		<link>http://kaipahl.de/2010/05/21/google-tv-imho-doa/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2010/05/21/google-tv-imho-doa/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 22:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google TV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag hat Google auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O Google TV vorgestellt. Ich halte Google TV bereits f&#252;r tot, dead on arival. Das hat nichts mit der Front zwischen Google und Apple zu tun, sondern mit dem Ger&#228;tetypus. Ich halte &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2010/05/21/google-tv-imho-doa/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag hat Google auf seiner Entwicklerkonferenz <strong>Google I/O</strong> <strong><a href="http://www.google.com/tv/">Google TV</a></strong> vorgestellt. Ich halte Google TV bereits f&uuml;r tot, <em>dead on arival</em>.</p>
<p>Das hat nichts mit der Front zwischen Google und Apple zu tun, sondern mit dem Ger&auml;tetypus.</p>
<p>Ich halte die Versuche das Internet in den Fernseher zu bringen, nicht f&uuml;r <em>massenkompatibel</em> und damit nicht f&uuml;r lukrativ genug, damit eine Firma wie Sony lange dabei bleibt.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich glaube ich, das Fernsehen noch eine l&auml;ngere Zeit Bestand hat: eine gro&szlig;e Kiste in der Sender 24 Stunden am Tag vollautomatisch ihre Programme abspielen und vor der sich der Benutzer berieseln lassen kann. Ich glaube nicht daran, dass Otto Normalgucker sich proaktiv sein Programm selber zusammenstellt (&#8220;<em>heute die f&uuml;nfte Folge von &#8216;Lost&#8217;, danach die &#8216;Jay Leno Show&#8217; und schlie&szlig;lich das &#8216;Nachtjournal&#8217;</em>&#8220;) und ich glaube nicht an Algorithmen, die einen Sendeablauf zielgerichtet f&uuml;r einen Seher zusammenstellen.</p>
<p>Das Unterscheidungsmerkmal des Fernsehens ist die Passivit&auml;t des Sehers, gekoppelt mit einer einfachen Bedienung des Fernsehers, bei der man maximal den Sender wechselt und die Lautst&auml;rke ver&auml;ndert.</p>
<p>Google TV bringt aber Komplexit&auml;t in das Endger&auml;t <em>Fernseher</em> rein, f&uuml;r die der Fernseher nicht geschaffen ist. Stichworte: komplexe Bedienung, Notwendigkeit die Funktion einer Tastatur zu emulieren (z.B. in dem man <a href="http://www.engadget.com/2010/05/20/logitechs-google-tv-companion-box-includes-smartphone-apps-we/">ein iPhone als Fernbedienung heranzieht</a>). Wer schon einmal mit der Wii oder der PS3 versucht hat den Browser zu bedienen, wei&szlig; wie m&uuml;hsam das Leben ohne richtiger Tastatur ist.</p>
<p>Noch wichtiger: die Bedienung findet auf dem Bildschirm des Fernsehers statt, w&auml;hrend das Programm l&auml;uft. Mir geht es dabei immer so, dass ich das Gef&uuml;hl h&auml;tte, ich w&uuml;rde etwas verpassen und das Wegblenden von komplexeren Bedienelemente dauert zu lange (z.B. wenn ein Tor geschossen wird oder im Krimi ein Schu&szlig; f&auml;llt). Die Nutzer haben kein Problem, sich neben dem Fernsehen gleichzeitig mit anderen Ger&auml;ten wie Handy oder Laptop zu besch&auml;ftigen, weil sie notfalls binnen Sekundenbruchteilen aufschauen und zum Fernseher blicken k&ouml;nnen.</p>
<p>Wenn Unternehmen wie Philips, mit gigantischem Forschungsbudget allen Ernstes und ohne die Miene zu verziehen, ein Produkt wie <a href="http://www.consumer.philips.com/c/about-philips-nettv-partnerships/35748/cat/de/de/">Net TV</a> herausbringen, wo &#8220;Offenheit&#8221; bedeutet, in einem Emulator einen Emulator zu ben&uuml;tzen, der totes CE-HTML verwendet und als Rahmenbedingunge f&uuml;r die Javascript-Engine angibt, dass sie einem 300MHz-PC entpricht &#8211; wie offen ist so ein Unternehmen gegen&uuml;ber Google TV? Kann es &uuml;berhaupt sowas wie Google TV <em>verstehen</em> oder ist sowas in der Unternehmens-DNA gar nicht drin?.</p>
<p>Auch die Popularit&auml;t der bisherigen Versuche von internet-tauglichen Fernsehern ist nicht dazu angetan, gro&szlig;e Hoffnung zu hegen, dass die Leute ein Interesse an Wetter-Widgets auf ihre Fernseher haben. Neben der Sollbruchstelle zwischen Google TV und Fernsehnutzer, zieht die zweite Sollbruchstelle zwischen Google TV und den Anbietern entlang.</p>
<p>Fernseh- und Set-Top-Boxen-Hersteller m&uuml;ssten ihre Software und Know-How wegschmei&szlig;en, zugunsten einer neuen L&ouml;sung. Das mag f&uuml;r krude L&ouml;sungen die das Internet-TV von Philips okay sein. Und es muss auch &uuml;berraschen, das Sony mit seiner Partnerschaft mit Google nun die eigene Playstation-Plattform kannibalisiert. </p>
<p>So wie Plattformbetreiber wie BSkyB/Sky versuchen die Hoheit &uuml;ber ihre Boxen und Angebote zu wahren und so wie Sender/Programmlieferanten versuchen die Kontrolle &uuml;ber Inhalte zu behalten (z.B. durch kastrierte Ausstrahlungen via CI+/HD+), kann ich mir nicht vorstellen, dass man auf einen gemeinsamen Nenner mit der &#8220;offenen&#8221; Plattform Google TV kommen wird.</p>
<p>Google TV wird nicht mehr als ein &#8220;Hobbyprojekt&#8221; sein, wie Apple TV.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2010/05/21/google-tv-imho-doa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Work in progress</title>
		<link>http://kaipahl.de/2010/05/13/hello-world/</link>
		<comments>http://kaipahl.de/2010/05/13/hello-world/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 21:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kaipahl.de/drupal/?p=1</guid>
		<description><![CDATA[Es wird Zeit, dass ich die Website wieder aktiviere. Es gibt keinen Masterplan. Kein Design, kein Konzept. Erst einmal nur eine blanke, weiße Leinwand, die nach und nach gefüllt wird, korrigiert und wieder gefüllt wird. Nicht alles wird jederzeit fertig &#8230; <a href="http://kaipahl.de/2010/05/13/hello-world/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Zeit, dass ich die Website wieder aktiviere.</p>
<p>Es gibt keinen Masterplan. Kein Design, kein Konzept. Erst einmal nur eine blanke, weiße Leinwand, die nach und nach gefüllt wird, korrigiert und wieder gefüllt wird. Nicht alles wird jederzeit fertig sein. Ich habe keine Ahnung wo die Reise hingeht. Der Weg ist das Ziel. Ein Weg der auch über HTML5 gehen soll.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kaipahl.de/2010/05/13/hello-world/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

