dogfood

Page 2 of 8

Was war. Auffe Arbeit.

Von dem einen „Big Ticket“ bin ich zum nächsten „Big Ticket“ gerutscht – T-Shirt-Size XXL, jeweils zwei bis drei Wochen am Stück. Das zweite Ticket war/ist befriedigender als das erste Ticket gewesen. Ersteres ist zum Testen eine völlige Blackbox, weil die Geolocation des Users und die Länderversion der Website die Schlüssel zum Feature bilden – und sich beides schlecht testen lassen.

Das zweite Ticket macht mich glücklicher, weil die Überarbeitung des betreffenden Features, dieses wirklich auf allen Ebenen wesentlich besser macht.


In den nächsten Tagen wird es Diskussionen geben, ob wir an einigen Stellen von serverseitigen zum clientseitigen Rendering wechseln – zumindest für einige Code-Schnippsel. Wir verwenden es bereits an einigen Stellen – aber mehr als Improvisorium, weil es an einigen Stellen für das Backend größere Umbauarbeiten erfordert hätte. Nun geht es um die Frage, ob wir es bewusst als Werkzeug aufnehmen und backendseitig eine entsprechende API anfangen.

Ich bin grundsätzlich kein großer Freund von clientseitigen Rendering. Dieser Tage erschien auf CSS-Tricks ein Artikel, der a bisserl auf meine Bedenken einzahlt: „radEventListener: a Tale of Client-side Framework Performance“. Es spiegelt nicht ganz unser Szenario ab, weil es um den Einsatz größerer Frontend-Frameworks wie React und Preact geht.

Aber der Schmerz ist ein ähnlicher: warum den Client etwas machen lassen, wofür der Server qua Ressourcen, besser ausgestattet ist? Warum ein zweites Repository für Partials verwalten? Da komm‘ ich schwer aus meiner Haut als Dogmatiker raus.


Immerhin keine 30+xº C mehr. Mein Arbeitszimmer und das Schlafzimmer sind im ersten Stock und ich habe knapp zehn Tage lang, den ersten Stock nie kühler als 28 Grad bekommen. Mein Endreihenhaus ist mit seiner fensterlosen Giebelseite komplett gen Süden ausgerichtet. Das Haus heizt sich auf. Im Erdgeschoss sind es dann frische 25–26º C, aber der 1te Stock: chancenlos. Immerhin habe ich einen leisen Ventilator, mit dem ich nachts schlafen konnte.


An diesem Wochenende habe ich angefangen, das Code-Projekt dieses Blogs zu aktualisieren. Einige CSS-Petitessen gemacht, aber vor allem den Workflow von Grunt weg, hin zu NPM-Skripts gewechselt. Dabei kommt jetzt erstmals bei mir auch ein NPM-basierender Watch-Prozess zum Einsatz.

Ich hatte kurz überlegt, ob ich Rome an den Start bringen sollte. Aber das Projekt sieht abseits von Javascript, noch nicht weit genug aus, um wirklich die komplette Frontend Development Toolchain abzubilden.

Toolchain, Schmuchain. Zwei Blogeinträge von Jeremy Keith verdeutlichen: Werkzeuge der Frontend-Entwicklung sind da, um wieder zu gehen. So passiert mit jQuery, dass inzwischen i.d.R. nicht mehr benötigt wird, weil die nativen Javascript-Methoden bis runter IE11 gut genug sind. Keith sieht die gleiche Entwicklung bei Sass vs CSS – als Sass-Fan bin ich über diese Perspektive nicht ganz so erfreut.

Was war. Im Garten.

Long time. No see.

Im Garten zahlt sich langsam der Schwenk aus, statt direkt ins Beet auszusäen, erst Keimling aufzuziehen (z.B. in leeren Obstschalen oder Vliestöpfen).

Roundabout zehn Wochen nach Aussaat, nähern sich die ersten Zucchinis der Ernte.

Topf mit Zucchinis
Vliestopf mit Zucchinis und Zucchini-Blüten

Ich habe die Zucchinis wegen ihrer Blüte lieb gewonnen. Farblich scheint die Blütte genau mittig zwischen gelb und orange zu hängen. Die ist massiv, fleischig, ein bisschen behaart und faltig. Und sie ist selten länger als einen Tag offen.

Die Erotik der Zucchini wird bei Betrachtung der Blüte deutlich: es gibt männliche und weibliche Blüten – wenn man so will: mit Penis und Vagina, pardon: Stempel und Fruchtknoten. Die Samen des Stempels werden dabei durch Bienen oder den, durch die grelle Farbe angelockten, Ameisen transportiert. Oder halt per Hand…

Männliche Zucchiniblüte
Männliche Blüte
Weibliche Zucchiniblüte
Weibliche Blüte

Zu meinem nächsten Faszinosum: meine Tomatensträucher. Irgendwann im Mai oder Juni entfernte ich aus einer Supermarkt-Tomate die Kerne und legte die Kerne zum Trocknen auf Küchenpapier. 2–3 Tage später legte ich sie in Aussaatschalen. Daraus wurden Keimlinge, die ich in pikierte und in größere Aufzuchttöpfe vereinzelte. Und daraus sind ca. 30–40 Tomatensträucher geworden, die ich teils in Beete, teils in Vliestöpfe gepflanzt hatte. Ab einer bestimmten Größe werden sie von den Schnecken auch noch kaum angerührt.

Vor einer Woche fingen die ersten Sträucher an zu blühen und heute sind die ersten Tomatenfrüchte zu erkennen – womit sich langsam der Kreislauf von Kern in Tomate zur Tomatenfrucht schließt.

Tomatenstrauch mit Blüte (oben) und Früchten (unten)
Tomatenstrauch mit Blüte (oben) und Früchten (unten)

Bereits abgeerntet: meine Marker-Erbsen. Aus den beiden Vliestöpfen habe ich ca. drei Handvoll Erbsen geerntet und inzwischen eingefroren.

Reife Erbsen
Reife Marker-Erbsen

Die Pflanzen haben die zwei Wochen Trockenheit & 30+xº C gut überstanden. Trotzdem vermisse ich in meinem Garten schattenspendende Bäume. Wenn die Sonne mittags ums Haus gebogen kommt, gibt es bis Sonnenuntergang keinen Schatten mehr.

You’re unlikely to get everything you want. That’s a good thing, because wants are part of what define us.

sign/on 2020-07-28

Astern
Die Limits der iPhone 6s Software-Photografie: die milka-violetten Astern bekommen eine weiße Blüte mit violetten Rand.

Was war.

Den Zahnarzt-Termin überstanden. Nach einer halben Stunde um einige Wurzelreste erleichtert, wieder raus. Nach dem ich mit einem zehnminütigen Spaziergang meine Fitness getestet habe, schwang ich mich wieder aufs Rad und fuhr die 12 Kilometer gemütlich zurück. Nach vier Stunden war die Betäubung weg. Die Ibuprofen blieben unangetastet. Nächste Eskalationsstufe nächsten Dienstag.

Heute morgen wirkt der gestrige Tag wie der erste Tag seit drei Wochen, in dem die Birne nicht in in einer tiefliegenden Wolkendecke steckte – was faktisch nicht ganz richtig war, denn auf der Fahrt in die Stadt war der Kopf noch in jener Wolkendecke.

Beim Großprojekt „t5“ kam es wie erwartet: ich soll mit dem Umbau einer Kernfunktionalität der Website anfangen. Ich freue mich drauf, da ich die Hoffnung habe, dass das neue Konzept einiges entschlackt und die Barrierefreiheit massiv verbessert.

Nach Ende der Betäubung, am frühen Abend, gab es noch eine Code-Review eines Moduls, dass den Redakteuren (und Besuchern) noch einige WTF-Momente bescheren wird.

Nach ca. 30 Jahren wieder den Stolz meiner Comic-Sammlung zusammengesucht und angefangen zu lesen: „Metropol“.

Zum ersten Mal bei meinem abendlichen Rundgang kein Dutzend Nacktschnecken eingesammelt. Prompt am nächsten Morgen eine angeknabberte Tomaten-Pflanze in jenem Beet gehabt, das die Nacktschnecken bis dato in Ruhe ließen.

Meine älteste Zucchini-Pflanze treibt die nächste Blüte aus. Wieder eine männliche Blüte.

Was wird.

Es geht in „t5“ weiter mit dem Umbau der Kernfunktionalität. Heute geht es noch um den Aufbau des Markups und des CSS. Ansonsten nichts auf dem Zettel.

Cover von Preacher: Book One

Die Serie „Preacher“ ist vermutlich eher durch die inzwischen eingestellte TV-Serie und nicht durch die Comic-Vorlage (1995 – 2000) bekannt, obwohl sie besser sein soll.

Hier geht es um das Trade Paperback der Hefte #1 – #12, dass in „Book One“ zusammengefasst ist und für Amazon Prime-Kunden im Kindle kostenlos lesbar ist.

Die Serie ist nicht spoilerfrei zu erzählen und selbst mit Spoiler derart hanebüchen, dass es verwundert, dass es überhaupt Leute gegeben hat, die 66 Hefte lang durchgehalten haben (Kostprobe: Wikipedia).

Jesse Custer ist der „Preacher“, ein Prediger in einer texanischen Kleinstadt, in den eines Tages plötzlich ein übernatürliches Wesen namens „Genesis“ einfährt, Kind eines Engels und eines Dämons.

Mit der Geburt von Genesis, beschloss Gott den Himmel zu verlassen und sich auf die Erde zurück zu ziehen.

Die Serie ist ein langer Road Movie, der Custer auf der Suche nach Gott quer durch die USA begleitet. Mit dem ersten TBP erfahren wir mehr über Custer und wie er vom Womanizer zum Priester wurde und wer seine Begleiter Tulip und Cassidy sind.

Dieser ganz grobe Plot-Abriss gibt eine grobe Ahnung, wie abgedreht die Stories sind und erahnen, wieviele „WTF“-Momente es in jedem Heft gibt.

Die WTF-Momente werden noch zahlreicher aufgrund zahlreicher ekeliger Charaktere, Plot-Details oder den Zeichnungen von Steve Dillon. Ein Beispiel: einer der Protagonisten ist „Arseface“, dessen Namen daher rührt, dass er beim Versuch dem Selbstmord seines Idol Kurt Cobain nachzueifern, sich mit der Schrotflinte alles aus dem Gesicht wegballert … aber nicht stirbt. Er wird gerettet, aber sein Gesicht besteht nur noch aus zwei Augen und einem Mund, der wie ein gigantischer Anus aussieht.

Beispielseite
Eine Beispielseite für eine lustlos weggezeichnete Laber-Seite. Hintergründe? Fuck off. Die Protagonisten die im Auto einfach dahin gerotzt werden.

Es ist sehr viel, was Ennis und Dillon in den Topf rein schmeißen und dieses Feuerwerk ermüdet auf Zeit. Gleichzeitig gibt es teilweise ewig lange Laberstrecken, die sich wie ein Drehbuch zu einer RTL-Vorabendserie anhören und von Dillon schwach und lustlos weggezeichnet werden.

Dann hat die Serie aber auch wieder Phasen, in der diese Ansammlung von Ekel, Gewalt und Wut ein kohärentes Paket sind und eine ungeheure Wucht entfalten. Der zweite Storybogen des Trade Paperbacks, die Rückkehr von Jesse Custer zu seiner Familie in Louisiana, gehört zu diesen Plots, die wie ein Schlag in der Magengrube sind.

Aber insgesamt schleppt die Serie im ersten TBP zu viel Füllmaterial (die Plotline in Ney York!) mit sich herum.

Inhaltlich ist es einzigartig, aberwitzig und überdreht. Aber auch effektheischerisch. Die Zeichnungen können nicht mithalten. Am Ende ist es nicht meins und daher ist es bei diesem einen TBP geblieben.

3 von 5 Sternen.

Was war.

Zeig‘ mir deinen Stundenzettel und ich sag‘ dir, wie deine Woche war“:
Sie war nicht gut, aber besser. Die bleiernde Schwere im Kopf kehrt immer noch regelmäßig zurück.


Nach dem ich das Fahrrad nach den gerissenen Schaltzügen zwar wieder fahrbar machen konnte, aber die Schaltvorgänge auch nach Wechsel der Schalthebel/Schaltzug-Kombi wie shit waren, ging ich zum Fahrradhändler meines Vertrauens, ließ mich beraten und hatte einen Tag später, ein komplett neues Rad.

Bye Bye „Bahnhofsrad“. Vor knapp drei Jahren für 150 Euro bei einem Fahrrad-Secondhand-Händler erworben, hat es mir wichtige Dienste geleistet. Es half mir beim Umzug von der alten Wohnung ins Haus. Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr via Fahrrad statt ÖPNV gemacht und mich wieder zum Radfahren gebracht. Ich werde wohl in Bälde meine HVV-Jahreskarte zurückgeben.

Das neue Rad ist, ich hatte es nicht erwartet, ein Rad mit Nabenschaltung. Diese gelten inzwischen als pflegeleichter und 8 Gänge reichen mir voll und ganz (auf dem Bahnhofsrad hatte ich zu 90% eh nur die sieben Gänge des mittleren Kettenblatts verwendet). Der Händler ließ mich sogar eine halbstündige Fahrt zum Krohnstiegtunnel mit seiner Abfahrt und Steigung machen, um zu testen, ob acht Gänge wirklich ausreichen.

Der Mann hinterm „Fahrradladen Fuhlsbüttel“ (ehemals am Heschredder, nun im ehemaligen Sportgeschäft Künzel, Erdkampsweg/Ecke Etzestraße), lebt seinen Job. Schaut ihm zu, wie er sich jederzeit für alle Menschen, von Kids ab 5 bis Opis und Omis jenseits der 70, die Zeit für Hilfe und Beratung nimmt.


Ich habe mit dem Joggen (wieder) angefangen. Ich bin momentan noch im „Überlebensmodus“ – mir reicht es, wenn ich die (kümmerlichen) 2,2km komplett durchlaufe ohne anzuhalten. Bonus: die Kilometerzeiten unter 6 Minuten halten.

Mit den Chemical Brothers hat sich das Laufen besser angefühlt. Mit Pond bin ich die bessere Zeit gelaufen…


Weiterhin viel im Garten gemacht. Ich habe zahlreiche Stellen mit hohen Gräsern abgemäht, um den Nacktschnecken Herr zu werden (in den letzten fünf Nächten zwölf Dutzend Nacktschnecken entfernt und woanders ausgesetzt). Meine Tomatentriebe sind in der Anzucht inzwischen so groß geworden (5cm), dass sie fast ausnahmslos von den Schnecken nicht mehr angefasst werden.

Unkraut gejätet und Rasen ausgebessert. Die Astern fangen zu blühen an. Die Zucchinis zeigen ihre spektakulären Blüten – allerdings alles nur männliche Blüten und damit noch fruchtlos.

Die Menge an Basilikum schreit danach, diese Woche einen größeren Vorrat an Pesto zu produzieren.


Geholfen. Glaub‘ ich zumindest. Hat sich gut angefühlt.


Mich am Sonntag im Internet nach Möbeln (Badezimmerschrank, Hochtisch) blöd gesucht. Die Chancen sind gewachsen, dass ich zum Tischler laufen werde.

Was wird.

Morgen geht es beim Zahnarzt erstmals ans Eingemachte – er riet davon ab, mit dem Rad wieder nach Hause fahren zu wollen (ich fahre trotzdem mit dem Rad hin – danach stehen mir alle Optionen offen: U-Bahn, zu Fuß etc… schaun‘ mer mal).


Jobtechnisch weiß ich noch nicht genau, was die kommende Woche bringt. Möglicherweise werde ich schon zum Neubau eines Features losgeschickt, bei dem die Specs zu 95% zu stehen scheinen.


Die Woche ist wenig verplant. Mein etablierter Tagesablauf hat sich in den letzten Wochen komplett aufgelöst. Einerseits ist es spannend, morgens um 7h08 noch nicht zu wissen, was man abends um 19h08 macht. Andererseits zeigt es die Leere, die sich hinter der Fassade gebildet hatte.

sign/on 2020-07-18


Was war.

Planungsänderung gestern. Kurz nach dem ich den Blogeintrag schrieb, verspürte ich den Drang am Abend runter zur Elbe zu fahren, einer meiner … nennen wir es mal „spirituellen Plätze“. Bis Klein Flottbek fahren. Dann den am Hang gelegenen Jenisch Park runter bis zur Elbe bei Teufelsbrück und dem Sonnenuntergang entgegen, entlang der Elbe zum Blankeneser Treppenviertel und dort zickzack durch die schmalen Gassen rauf in den Blankeneser Stadtkern.

Ich bin noch nie mit dem Rad da unten hingefahren. Google, OpenStreetMap und naviki.org spuckten für die Strecke unterschiedliche Varianten für Zickzack-Wege aus. Ich entschied mich ab der Start-/Landebahn Niendorf den „Zweiten Grünen Ring“ zu nehmen, der die Vorteile hatte, gut ausgeschildert zu sein und größere Straßen zu meiden.

Von der Landebahn ging es via Niendorfer Gehege, zur S-Bahn Stellingen, an den Arenen vorbei, durch den Altonaer Volkspark, entlang des Teilchenbeschleunigers DESY und dem Elbe Einkaufszentrum vorbei, zum Botanischen Garten und Klein Flottbek, wo ich mein Fahrrad abstellte.

Statt der von Google & Co. ausgespuckten 18km, wurden es 20km. Das lag daran, dass wirklich jedes Fitzelchen Grün gesucht wurde und die Strecke insbesondere zwischen dem Niendorfer Gehege und Stellingen absurd Zickzack führt. Alle 50m musste du wieder irgendwo abbiegen. Hat zwar genervt, war aber trotzdem interessant zu sehen, wie du tatsächlich auf 20km nahezu nur grüne Wege benützt.

Auf dem Rückweg habe ich die ersten „Optimierungen“ an dem Streckenverlauf genommen und zwischen Stellingen und der Landebahn zwei Kilometer gespart – über die Vogt-Kölln-Straße, der Kollau und Schmiedekoppel entlang war es nur geringfügig weniger Grün.

Die Fahrt per Rad runter zur Elbe plus die relativ große Menge an freitagabendlichen Spaziergängern, führte dazu, dass ich mich nicht so schnell runterpegeln konnte, wie sonst gewohnt. Mir ging die ganz große Muße ab und ich bekam die Birne nicht so aussortiert, wie ich es mir gehofft hatte.

Was wird.

Der nächste Morgen, an dem ich grundlos, um halb Sechs aufwache – dezent gerädert.

Das Tagesprogramm: Rugby-Spiele im Fernsehen, Gartenerde kaufen, die Gangschaltung des Fahrrads noch einmal checken, Lesen und vielleicht Zeichnen.

sign/on 2020-07-17


Was war.

Weiter auf der Suche nach Fokus und Konzentration bei der Arbeit. Ist es fehlende Energie? Ist die Birne zu sehr mit anderem Zeug beschäftigt? Ist es das Ticket? Ich bin noch auf der Suche nach Antworten.

Mein Schlaf ist kürzer als sonst. Letzte Woche war es im Schnitt eine Stunde und diese Woche 40 Minuten pro Nacht weniger als sonst.

Gestern Mittag Feedback bekommen und noch etwas angeschoben. Wird aber erst Mitte August los gehen.

Die Ersatzteile für das Fahrrad trafen gestern ein. Neuen Schalthebel mit neuen Bowdenzug verbaut.

Gestern Abend doch so gut wie nicht zum Zeichnen gekommen – abgesehen von einem Scribble im Bett. Nach der Arbeit ging es stattdessen zu meinem wöchentlichen Einkauf rauf nach Norderstedt – mit dem Rad. Die Gangschaltung ist zwar halbwegs repariert, aber die Verteilung der Gänge ist shit. Ich muss mir das noch einmal angucken. Nach dem Verbauen der neuen Teile sprang die Kette beim Raufschalten vom zweiten in den vierten Gang, aber beim Runterschalten vom dritten in den ersten Gang. Während der Fahrt zum Einkaufen habe ich am Schalthebel auch noch an einer Einstellschraube rumgefummelt und hatte nur noch die Gänge 1 – 4 zum Schalten…

Neues Rad ante portas. Mein Lieblingsradhändler hat bevorzugt Victoria. Seine Konkurrenz gegenüber Stevens und Böttcher. Alles mehr oder weniger die gleiche Liga.

Was wird.

Ich habe mir fest vorgenommen, mich heute besser auf die Arbeit zu fokussieren. Keine Ahnung wie. Pomodoro-Technik, versuchen an positive Dinge zu denken, 5 Minuten lang vor mich hin doodlen – irgendwie sowas. Der Stundenzettel wird diese Woche so oder so erbärmlich ausfallen.

Wetter soll gut bleiben. Am späten Nachmittag werde ich die letzte oder vorletzte Gräser- und Unkraut-Rupf-Einheit einlegen. Heute und/oder morgen muss ich mir noch Gartenerde (in Fahrrad-kompatiblen 10-Liter-Säcken bei Budni) besorgen.

Am Abend dann vielleicht Zeichnen oder vielleicht das Super Rugby AU-Spiel vom Vormittag angucken.

Tomatenkeimlinge
Die Tomaten bilden ihre ersten Blätter über die Keimblätter hinaus.

Was war.

Am Sonntag meine bis dato längste Radtour „überlebt“ trotz widriger Umstände. Auf meiner Fahrt nach Neugraben, via Alter Elbtunnel, Freihafen und Moorburg (35,2km), riß mir zirka auf halber Strecke der Bowdenzug für die Gangschaltung hinten. Der Umwerfer sprang damit auf den kleinsten Ritzel, a.k.a. der höchsten Übersetzung. Die zweite Hälfte hatte ich also nur noch drei der 21 Gänge zur Verfügung. Die Bekannte wohnt am Rand der Schwarzen Berge und mitten in einer recht scharfen Steigung. Mehrere hundert Meter vor Ziel musste ich absteigen, weil ich nur mit so viel Druck auf den Pedalen hoch kam, dass die Kette immer wieder abrutschte. Hey, es ist immer noch mein „Bahnhofsrad“ für 150,– €…

Bei der Bekannten konnte ich immerhin für die Rückfahrt die Einstellung am Umwerfer so verändern, dass die Kette „nur“ noch auf dem vierthöchsten Ritzel lag und sich damit die drei verbliebenen Gänge etwas brauchbarer verteilten.

Dafür verfuhr ich mich in Neuwiedenthal und im Harburger Hafen derart komplett, dass aus den 38km 42km wurden. Danke Bezirk Harburg, für eure absurd schlechte Ausschilderung der Velorouten. Grundsätzlich schade. Wenn die Abbauarbeiten an der Wilhelmsburger Reichstraße beendet sind, steht da ein echt gutes Stück Fahrrad„autobahn“ zwischen Harburg und Veddel zur Verfügung.


Birne ist wieder müder geworden und schreit nach Gratifikation, Gratifikation! Sorry pal, durch die Nummer müssen wir beide durch und das wird dauern, bis wir übern Berg sind. Immerhin, so‘n büschen was, ist angeschoben.

Gestern den Kontakt zu einem Bekannten wieder angeknüpft und Birnen-Austausch gemacht. Wollen wir nun regelmäßig machen.


Im Job bleibt mein aktuelles Ticket eine Qual und die Prokrastination lockt gar häufig. Immerhin geht es in Trippelschritten gen Etappenziel. Aber mein Stundenzettel wird diese Woche recht luftig ausfallen.

Things I watched.

Irvin Yalom – Psychotherapeut aus Leidenschaft, Sternstunde Philosophie von SRF Kultur, Oktober 2014

Was wird.

Ich hoffe heute dieses eine Ticket so über die Rampe schieben zu können, dass es bis zum nächsten Input „on hold“ geschoben werden kann.

Ein bis zwei Dinge anschieben.

Je nach dem wie der Tag läuft, geht es nach Feierabend wieder in den Garten und/oder vors Zeichentablet.

« Older posts Newer posts »

© 2020 Kai Pahl

Theme basiert auf „Lingonberry“ von Anders NorenNach Oben ↑