dogfood

“One of the dangers of our wide-open media culture of the last ten years has been that the signals aren’t getting through the noise. Loud voices are drowning out useful ones[…]

It pays to curate the incoming, to ignore the noise and to engage with voices that are willing to show their work.”

Seth Godin, Reality as an organizing principle, Seth’s Blog vom 1.5.2020

Was war. Mitte April.

Vor einigen Wochen war es noch ein Twitter-Scherz als Nachrichtensender und US-Gouverneure prominent darauf hinwiesen, welcher Wochentag sei. Inzwischen spiegelt es das Lebensgefühl wieder. Es hat inzwischen das Bill Murray-Murmeltiertag-Gefühl eingesetzt, weil sich alle Tage uniform anfühlen. Sogar das Wetter scheint seit zwei Wochen in diesem „morgens-zu-frisch-für-draußen-frühstücken-aber-ab-nachmittag-knallt-die-sonne“-Modus stehen geblieben zu sein.

Die freitägliche Erinnerung des Kundens an Abgabe des Stundenzettels markiert quasi das Wochenende. Dann bis Zwei zählen. Dann ist wieder Montag und man muss sich ab 10h30 in die tägliche Telefonkonferenz einwählen.


Letzten Sonntag 9h37, im Garten. Der Moment der absoluten Stille. Zumindest der Moment der Abwesenheit aller menschlichen, aller künstlichen Geräusche. Nur der Wind und die Vögel.

Als ich gestern Nachmittag zu Fuß zum Stadtteilzentrum ging, war von Ausnahmezustand nicht viel zu merken. Es war gewohnter Autoverkehr und gewohnte Betriebsamkeit in der Fußgängerzone – als würden alle um eine zweite Viruswelle betteln.

Things I listened to.

Mindestens zweimal am Tag: GorillazEmpire Ants“, feat. Little Dragons Yukimi Nagano bei einem Liveauftritt bei David Letterman 2010.

Speziell dieser Liveauftritt verkörpert gut die zerbrechliche Melancholie, die meistens bei den Gorillaz mitschwingt, ohne aber das Brachiale, dass Liveauftritte meistens haben. Und Nagano hat einen faszinierend ungelenken, aber authentischen, kraftvollen Auftritt, der auch ganz gut zum Girlie-Image einiger Gorillaz-Protagonisten passt.

Von den Gorillaz wieder angefixt, bin ich dank der derzeit laufenden „Storyline“ „Song Machine“, die erste zwei gute Stücke hervorbrachte. Nein, Episode Two Désolé ist nicht nur gut, sondern großartig, dank der Solos von Fatoumata Diawara.

Things I worked on.

Das Kundenprojekt t5 schippert relativ unaufgeregt weiter den Fluß runter. In den Vorwochen verbrachte ich meine Zeit mit Regular Expressions, DOM-Manipulationen und Event-Management. Die vergangene Woche war eine Explosion an unterschiedlichsten Themen, geprägt von Code-Reviews, Testing, Verfassen von Tickets, Schreiben von Dokumentationen, Nachdenken über Konzepte. Ich weiß nicht, in wievielen unterschiedlichen Kontexten ich unterwegs waren. Das sind 7-Stunden-Arbeitstage, die sich wie zehn Stunden anfühlen.

Things I did.

Anfang April habe ich spontan mit der Anzucht von Pflanzen in Eierkartons angefangen. Spontan heißt: ohne große Vorbereitung einfach Erde genommen und die Samen reingedrückt. Mal sehen, wann ich mit Pikieren & Aussetzen anfangen kann.

Ich habe einen Großeinkauf in einer Gärtnerei in den Garten versenkt. Der Himbeer-Strauch hat nun zwei Begleiter bekommen. Ähnliches auch bei der Clematis-Staude. Zusätzlich habe ich ihnen eine Rankhilfe entlang des Regenrohrs gegeben.

Letzte Woche schaute dann auch ein Igel abends (mindestens) zweimal vorbei.

Ich habe weiterhin Probleme mich hinzusetzen und zu zeichnen.

Things I read.

Ich lese mich immer noch durch die Erstausgaben von Serien durch, die Image Comics als kostenlose ePaper online gestellt hat. Knapp ein Drittel landet davon auf meine Merkliste.

Für mich ist es der erste intensivere Kontakt mit Image Comics seit Image 1992 gegründet wurde. Damals war es eine sehr zwiespältige Sache. Einerseits war es lobenswert, dass einige Highflyer aus den Konzernen Marvel und DC sich selbständig machten. Auf der anderen Seite verkörperten die meisten Gründungsmitglieder wie Todd McFarlane, Rob Liefeld, Marc Silvestri, Erik Larsen und (mit Abstrichen) Jim Lee zeichnerisch und inhaltlich gequirlte Scheiße hoch zwei. Bei McFarlane und Liefeld bestreite ich bis heute, dass sie überhaupt zeichnen können.

Als Anfang der 90er Jahre Leute wie Alan Moore überraschend bei Image aufschlugen, wirkte das mehr wie ein Feigenblatt.

Jetzt, fast 30 Jahre später, wie ich mich so durch die Reihe an Erstausgaben durchlese, bin ich angenehm von der Diversität an Inhalten und Zeichnungen überrascht – Image Comics ist da weit, weit, weit vor DC und Marvel.


Eigentlich wollte ich meinen lokalen Dealer zu Coronazeiten mit einer umfangreichen US-Comic-Bestellung beglücken. Die Bestellung wurde aber komplett und kommentarlos storniert – ich vermute Libri bestellt US-Comics über den Quasi-Vertriebsmonopolisten Diamond Comics, der Ende März in die Coronapause ging.

Die beiden US-Comics, die ich via Amazon bestellte, sind angekommen. Das verdeutlich einmal mehr, die faktische Marktmacht des Konzerns, der US-Comics auch liefern kann, wenn US- und Deutschland-Vertrieb es nicht können und Fahrradschläuche auch dann liefern kann, wenn die Fahrradläden noch geschlossen haben.

Things I watched.

Ich habe wirklich noch nichts zu der Season 1 von „Star Trek: Picard“ geschrieben?

Okay. Unterm Strich war ich so semi-zufrieden damit. Die Staffel ist in zwei Teile zerfallen. Ab zirka Mitte der 6ten Folge wirkt es wie eine andere Serie: wesentlich schneller und homogener im Tempo. Aber insbesondere mit mehreren Wochen Abstand, hat die Staffel zwei Probleme, die den Gesamteindruck erheblich trüben.

Zuvorderst steht für mich das Ende der ersten Staffel rund um Jean-Luc Picard himself. Alles schien auf ein rundes Ende der Story hinauszulaufen, ehe der Plot plötzlich ein Karniggel aus dem Zylinder zaubern und in eine andere Richtung abbiegen, die auf mich nicht angemessen wirkte, sondern einfach nur billig. Ein Plot-Konstrukt vom Grabbeltisch des Drehbuchschreiber-ALDIs.

Das zweite Problem, sind die immer irrwitziger werdenden Wendungen einiger Protagonisten, die den Figuren jedwede Glaubwürdigkeit nahmen. Namentlich die Wissenschaftlerin Agnes Jurati und und nahezu alles was auf dem Planeten Coppelius kreucht und fleucht.

Meh. Ich brauche da noch ‘ne Zeit um da drüber hinwegzusehen.

Comic: „The Walking Dead: The Alien“

Cover des Comics

„Panel Syndicate“ wurde vor einigen Jahren als ein eBook-Verlag von Comic-Autoren und -Zeichner gegründet. Zwei Besonderheiten zeichnen den Verlag aus. Es gibt keinen Verkaufspreis für die kopierschutzfreien eBooks, sondern eine „Name your price“-Politik – zahle was du willst. Und der Verlag scheint konsequent auf ein displayfreundliches Querformat, statt dem vom Papier gewohnten Hochformat zu setzen.

„The Walking Dead: The Alien“ ist eine Story aus dem Walking Dead-Kosmos, angesiedelt in Barcelona.

Aufwachen in Barcelona

„The Alien“ steht dabei nicht für „Außerirdischer“, sondern für den „Fremden“, Jeff, einen Ex-Studenten aus den USA, der mit Aushilfsjobs durch die Welt tingelt und beim Ausbruch Quarantäne in Barcelona gestrandet ist.

Jeff gerät in Zombie-Kalamitäten ehe ihn die heimische Claudia da raus rettet. Claudia und Jeff beschließen, aus Barcelona zu flüchten.

Aufwachen in Barcelona

Robert Kirkman, Erfinder von „Walking Dead“ sowie die an der Walking Dead-Franchise beteiligten Verlage haben ihr Placet für diese inoffizielle Erweiterung von Walking Dead gegeben.

Es ist von Marcos Marin sehr angenehm gezeichnet. Brian K. Vaughan zieht die Story sehr straight durch (allerdings empfand ich Panel 11 als merkwürdig sexistischen Ausrutscher in einem sonst sehr souveränen Comic).

Marin gibt dem Comic eine gute Textur – sowohl was das katalanische Flair angeht, als auch das schönes Spiel mit Schwarz-Weiß bzw positiven und negativen Flächen. Interessant ist das Layout. Bei manchen Panel-Aufteilungen hatte ich das Gefühl, dass sie im Querformat aufgrund der sehr viel längeren horizontalen Strecken nicht so funktionieren, wie im Hochformat.

Wenn es denn etwas gibt, was man dem Comic ankreiden kann, dann ist es die Atemlosigkeit in Zeichnung und Story. Auf nur 32 Seiten (inkl. Nachwort und Skizzen) bekommt die Atmo wenig Raum zur Entfaltung und entwickelt daher nicht die Wucht, die in ihr drin steckt. Der Comic verkauft sich damit unter Potential. Aber Vaughan und Marin sind in meinem Radar angekommen.

Es ist das was es ist: ein kurzer, höchstprofessioneller One-Shot zu einem Preis, den man selbst wählen kann. Man wird unterhalten, aber der Comic ist zu kurz um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

4 von 5 Sternen.

Reading List 2020.04.05

  • Economy: When Plagues Pass, Labor Gets the Upper Hand, John Authers, Bloomberg.com, 5.4.2020

    Wirtschaftsanalyst John Authers blickt in seiner Kolumne auf die wirtschaftlichen Folgen von Pandemien und Kriege in den letzten tausend Jahren.

    Quintessenz: Kriege haben einen wirtschaftlichen Aufschwung zur Folge, da in den Wiederaufbau von zerstörter Infrastruktur investiert wird.

    Pandemien ziehen andere Effekte nach sich. Die Arbeitskraft gewinnt gegenüber dem Kapital wieder an Wert (z.B. von Helfern, Dienstleistern etc…, u.a. in Form von Lohnsteigerungen). Ein Wirtschaftsboom bleibt aber aus – denn es ist ja keine Infrastruktur zerstört worden. Die Gesellschaft wird misstrauischer gegenüber Autoritäten (Staat und/oder Religion). Die gestiegenen Löhne/Gehälter werden von der Bevölkerung für schlechte Zeiten angespart statt in den Konsum gesteckt – der zweite Vektor, der für eine nur langsame Erholung der Konjunktur sorgen könnte.

    Ein weiteres Problem könnte die Suche nach der Schuld an der Pandemie werden. Im Mittelalter wurden die Juden für die Pest verantwortlich gemacht und massakriert. Der Ausbruch (nicht nur) dieses Coronavirus‘ wird an China und seinen Wet Markets fest gemacht und zahlt damit auf die eh steigenden Ressentiments im Westen gegen China ein.

  • Society: The New Normal For Life Under a New Plague, Ganzeer, ganzeer.today, 25.3.2020

    Der ägyptische Künstler Ganzeer hat ein furioses Pamphlet über die Welt nach dem Coronavirus geschrieben. Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was er da ableitet und schreibt. Aber dieser Assoziations-Blaster-artige Text ist zumindest anregend, über die Folgen nachzudenken.

    Masks will become as mainstream as pants. Air-filtering scarves will become a thing, and we may even see shirts designed with mouth covering parts that you can just pull up when necessary (think of it as an evolved turtleneck).

  • Society: How Coronavirus Is Shaking Up the Moral Universe, John Authers, Bloomberg.com, 29.3.2020

    Authers zum Zweiten. In dieser Kolumne listet er vier unterschiedliche philosophische Haltungen, die eine Gesellschaft im Umgang mit der Pandemie einnehmen kann:

    • Rawls – Nach John Rawls. Teil des europäische Ansatz: Regierungen soll allen helfen und den Schwachen überproportional stärker helfen.
    • Utilitarismus – Regierungen haben nach dem größtmöglichsten Glück/Erfolg der gesamten Gesellschaft zu streben. Auch wenn dies zur Folge hat, dass einige zurückgelassen werden – alles für „the greatest good for the greatest number.
      In der aktuellen Pandemie gab es u.a. in Großbritannien die Überlegung, dass die negativen Folgen eines wirtschaftlichen Kollaps durch Isolierung/Ausgangssperre größer wären, als die negativen Folgen einer hohen Zahl von Toten. Daher hat man anfangs die Pandemie nicht wirklich bekämpft.
    • Libertarismus – US-zentrischer Ansatz mit dem Fokus auf das Individuum. Jeder Mensch hat das Recht so zu leben wie er/sie/es will und niemand soll ihm/sie/es etwas anderes aufzwingen. Jede/r entscheidet für sich, ob er/sie/es sich den Isolierungen und Ausgangssperren anschließen will.
    • Kommunitarismus – Die Gemeinschaft steht über dem Individuum – tendenziell eher ein asiatischer Ansatz. Das Individuum verzichtet zugunsten des „größeren“ Guts der Gesellschaft/Gemeinschaft auf seine Rechte. Ältere Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben, verzichten auf Ressourcen für jüngere Menschen, der Gemeinschaft willen.

Comic: “Long Rain”

Cover des Comics

Dies ist ein nur 23 Seiten langer Comic, entstanden nach einer Kurzgeschichte von Ray Bradbury von 1950 „The Long Rain“.

Der Tipp auf den Comic ist über eine Empfehlung von Kieron Gillen reingekommen. Artyom Topilin (T: @artyomtopilin, I: artyomtopilin) ist ein Zeichner u.a. aus dem Superhelden-Umfeld, den ich bislang nicht kannte. Da der Comic auch auf russisch erschienen ist, liegt es nahe, dass Topilin mindestens russischer Abstammung ist.

Das passt auch ganz gut zur Kurzgeschichte von Ray Bradbury, über eine Gruppe von Raumfahrern, die auf einem Planeten gestrandet sind, auf dem es seit tausenden von Jahren ununterbrochen regnet. Die Raumfahrer sind auf der Suche nach einer Basis, wo sie Unterschlupf finden können.

Die Kurzgeschichte hat jene Tonalität, die man auch von etlichen osteuropäischen SF-Filmen kennt: sehr introvertiert, melancholisch, düster und die Grenzen zwischen Realität und Irrsinn sind fließend.

Topilin liefert auf den nur 23 Seiten eine eigenständige Interpretation der Bradbury‘schen Geschichte, die vollends überzeugt – sowohl in der Ästhetik, als auch in der Erfindung des Settings. Der Kurz-Comic kann über Gumroad als eBook (PDF) gekauft werden.

4 von 5 Sternen.

P.S.: Gumroad wird mir als Plattform für Comics immer sympathischer. Nicht dass sie technologisch besonders herausragend wäre. Aber sie erfüllt ihren Zweck u.a. Comic-Zeichner*innen eine Bezahlplattform für verschiedene Formate zu geben: Kurzgeschichten, Skizzen, eigenständiger Vertrieb längerer Comic-Geschichten. Es senkt die Hemmschwelle von „Link im Newsletter“ bis zum Kauf des Comics. Das ist gut. Auch gut: Gumroad gibt die Möglichkeit, über den Mindestpreis hinaus, noch mehr on the top zu bezahlen.

Comics: „Geisha” und „Love Fights“ von Andi Watson

Ich habe keine Ahnung wer Andi Watson ist (Wikipedia). Kieron Gillen hat vor einigen Wochen in seinem Newsletter hingewiesen, das Watson einen Teil seines Back-Catalogues als eBooks auf Gumroad selber vertreibt und Gillen ist geschmackssicher genug, dass man als Neugieriger mal einen Blick darauf werfen sollte.

Geisha (1998)

Cover Kapitel 1 von Geisha

„Geisha“ nimmt als Zutaten einige bekannte SF-Motive um daraus, sowohl inhaltlich, als auch zeichnerisch, etwas eigenes zu schaffen. Geisha ist eine junge Androidin, die von ihrem „Vater“ wie ein normales Mädchen groß gezogen wurde und daher, wie ein normales Mädchen, sehr menschlich wirkt. Geisha will Künstlerin werden. Aber als Androidin wird ihre Kunst nicht für voll genommen. Die Einkommenssituation ist eher karg. Daher arbeitet sie in der Securityfirma ihres Vaters als Bodyguard und soll ein weltbekanntes Mannequin beschützen.

Beispielseite aus Geisha

Die Zeichnungen sind eine Fusion von Asien und Europa. Aus der Manga-Welt erkennt man das dynamische Seitenlayout wieder, so wie einige Tricks, wie eine hohe Zeichengeschwindigkeit erreicht wird: Fokussierung auf Dialoge und Menschen bzw. Gesichter. Hintergründe werden nur sparsam eingestreut. Der Sprung zu einem europäischen Strich geschieht dank der Manga-Zeichensprache, die versucht, sich auf das Essentielle zu konzentrieren, aber von Watson mit Hilfe des Pinsels? Feder? Leben und Individualität eingehaucht bekommt.

Was sich hier schon andeutet, ist eine der Stärken von Andi Watson: trotz der zeichnerischen Reduktion, die Gesichter der Protagonisten sprechen zu lassen.

Dass mich Geisha trotzdem nicht geflasht hat, lag am Setting und der damit verbundenen Erwartungshaltung. So effizient Watsons Strich ist, seine Stories sind eher „geschwätzig“ statt straight und strukturiert. Das SF-Setting wirkt, nicht nur zeichnerisch, wie überflüssiges Beiwerk. Der Konflikt von Geisha als Android, also Kunstmenschen und Geisha als Malerin, also Kunst-Mensch, verliert sich in der allgemeinen Geschwätzigkeit des Comics. Dem Comic wäre nicht sehr viel abgegangen, wenn man ihn in der heutigen Zeit hätte spielen lassen. Diese Beliebigkeit zeigt das Manko des Comics auf.

Geisha von Andi Watson, bei Andicomics/Gumroad als eBook erhältlich (149 Seiten, 1,50 Pfund)

3 von 5 Sternen.


Love Fights (Volume One & Two, 2003)

Cover von „Love Fights (Volume One)“

Und was bei Geisha nicht geklappt hat, hat bei „Love Fights“ auf 328 Seiten wunderbar geklappt. Die Geschwätzigkeit und Unstrukturiertheit ist geblieben. Wir ham‘ auch wieder Science-Fiction. Aber statt der Frage nach Kunst von Kunstmenschen, gibt es eine Romantic Comedy als Screwball-Komödie im Superhelden-Millieu. Hier passt die Tonalität zum Genre.

Es spielt in einer Welt, in der Superhelden zum Alltag gehören, inklusive ihrer medialen Vermarktung in TV, Film und Gossip-Magazinen. Superhelden-Comics sind in dieser Welt Dokumentationen wahrer Begebenheiten.

Jack ist Comic-Zeichner von „The Flamer“, einem zunehmend unhippen Superhelden. Bei einer Zufallsbegegnung verknallt er sich in Nora, Assistentin bei einem Gossip-Blatt. Nora wittert ihre Chance zum beruflichen Aufstieg, als sie an einem Scoop dran ist: der Flamer hat bei einem Seitensprung ein Kind mit Superheldenkräften gezeugt.

Damit ist ein roter Faden vorgeben, der quer durch den Comic Auslöser für eine Zahl von Intrigen und irrwitzigen Zwischenfällen und Beziehungskrisen sorgt, als wäre es eine Hollywood-Komödie von Billy Wilder – mit der gleichen Sogkraft habe ich den Comic verschlungen.

Beispielseite aus Love Fights

Ähnlich wie sich das Storyhandling gegenüber Geisha weiter entwickelt hat, wirken die Zeichnungen von Andi Watson in Love Fights noch mehr auf den Punkt gebracht. Der Strich noch reduzierter. Die Meisterschaft mit einem Minimum an Strichen die unterschiedlichsten Charaktere zu zeichnen, ist großartig. Es ist erstaunlich, wie wenig man braucht, um eine Figur mit Wiedererkennungswert auszustatten. Vor allem im zweiten Band hat sich Watson sowas von eingroovt in seine Figuren, dass seine Zeichnungen nur so vor Selbstsicherheit sprühen. Mimik und Gestik sind auf den Punkt.

Einer etwaigen Monotonie entkommt er durch den Einsatz von drei Grundfarben und unterschiedlichen Texturen bei den Strichen und Flächen.

Die beiden eBooks strotzen nur so Spielfreude. Watson hat Spaß am Sujet und seinen Protagonisten gehabt. Das merkt man den Zeichnungen und der Story an. Dabei ist eine Kreuzung entstanden, die einzigartig ist.

Love Fights von Andi Watson, bei Andicomics/Gumroad als eBook. Zwei Bände (je 164 Seiten). Je Band 1,50 Pfund.

5 von 5 Sternen.

Disconnected

Das Grundthema der letzten Wochen setzt sich weiter fort. Da draußen steht alles im Zeichen des Coronavirus‘. Aber in meiner kleinen Butze ist Coronavirus nur etwas was ich rezipiere, was mich aber wenig im Alltag beeinflusst. Okay, kein Frühstück und kein Essen mehr außerhalb. Selektiveres Einkaufen.

Die Arbeit war eh zu 80% Home-Office – und ist nun zu 100% Home-Office. Das gute Wetter hat auch das Thema Garten in den Vordergrund gerückt. Nachmittags habe ich mich für 3–4 Stunden vom Job abgemeldet habe und sie dann nach Sonnenuntergang und Abendessen, hinten drangehängt.

Insofern: den weggefallenen, nicht-existenten Sportkonsum vermisse vermisse ich nicht. Und ich lese, und lese und lese…


Die letzte Woche war im Projekt t5 anstrengend. Ich hatte drei Tickets gleichzeitig, zwischen denen ich immer springen musste. Dazu kamen drei Code-Reviews, die man auch nicht mal eben durch winkt, sondern auch mal zwei Stunden im Editor und im Browser Zeile für Zeile anguckt. Mein größtes Ticket ist gerade in einer Art Beta mit mutmaßlichen Release Ende April.

Auf der einen Seite hatte ich die Woche das Glücksgefühl, durch 1-2 Stunden Nachdenken und Abwägen von Lösungsansätzen, für ein Ticket zu einer sehr elegante Lösung gekommen zu sein, bei der eine clevere Kombination aus CSS und HTML dazu geführt hat, den Verwaltungsaufwand für das Modul in Javascript niedrig zu halten. Auf der anderen Seite bekam ich an anderer Stelle deutlich die Limits meines Verständnisses von Flexbox und Grid-CSS aufgezeigt. Das war so ein Punkt, wo ich mir am liebsten einen Tag frei genommen hätte, um verschiedene Umsetzungen auszuprobieren.

Mit Beginn der kommenden Woche hat der Kunde des Projektes t5 den Umfang der Buchung meiner Wenigkeit noch einmal hoch geschraubt.


Mein Medienkonsum ist derzeit stark durch das Gratis-Angebot von Image Comics geprägt. Dort gibt es die Auftaktausgaben zahlreicher Serien gratis zu lesen – eine ideale Gelegenheit, in neue Serien reinzuschauen, ob da was brauchbares dabei ist.


Bei Gumroad einige Comics von Andi Watson gekauft.


Überbleibsel von Weihnachten auf der Playstation angespielt: „Watch Dogs 2” und „Spider-Man“ und dabei festgestellt, dass nahkampflastige Spiele, die in den ersten Minuten gleich ein Dutzend unterschiedlicher Controller-Aktionen auf dich drauf schmeissen, nichts mehr für mich sind. Mein Gott, ich vermisse den ersten Crackdown-Teil.


Die Terrasse meines Gartens wird derzeit von Vögeln gut besucht – leider überwiegend sehr photoscheue Exemplare. Ich liebe „meine“ beiden Stare-Kinder, die sich wie übergroße Quietscheentchen anhören. Stargast im Sonnenuntergang war eines Tages ein Buntspecht, der auf einem Pfahl an der Terrasse die Situation auslotete. Und schließlich die knudeligen Schwanzmeisen-Geschwister, die ihren Flaum überall im Garten verteilen, aber wie die beiden Stare-Kids, nur zusammen zu sehen sind – wenn man sie überhaupt vor die Linse bekommt.

Fotomontage Schwanzmeisen-Geschwister
Die Schwanzmeisen-Geschwister. Eine*r der beiden flutscht sogar durch das Gitter des Meisenknödelspenders um besser ranzukommen

Dieses Jahr versuche ich im Garten mehr Schwerpunkte zu setzen, statt alles querbeet über den Garten zu verteilen. Rund um den frisch beschnittenen Apfelbaum habe ich Unkraut gejätet. Um den Lavendel herum, weiteren Lavendel ausgesät (statt fertige Töpfe zu kaufen) und dahinter, zum Zaun hin, orangene Ringelblumen gesät. Angeblich bis zu 60cm hoch wachsend.

Bereich rund um den Apfelbaum. Frisch gejätet und gesät
Unten der bestehende Lavendel (dreieinhalb von sechs Töpfen haben überlebt) und zum Zaun hin, Ringelblumen.

Am Wochenende außerdem auch Salbei und Katzenminze um ihre bestehenden Kollegen gesät und spontan einige Samen abgegriffen um zu versuchen, sie auch drinnen aufzuziehen.

Eierkartons mit Aufzucht im Palmentopf auf dem Fensterbrett
Spontane Aktion: einfach mal versuchen, ein paar Samen aufzuziehen.

The cost of a thing is the amount of … life which is required to be exchanged for it, immediately or in the long run.

aus: Henry David Thoreau – „Walden“

Die bipolare Woche

Corona ist der rote Faden durch die letzte Woche gewesen. Die Meldung vom letzten Wochenende, Italien würde alles dicht machen, hat auch bei mir den ersten Schalter umgelegt. Ich habe die Woche genutzt, um mich darauf einzustellen, im worst case 2-3 Woche in Heim-Quarantäne zu gelangen.

Ohne Auto und ca. 15 Fußminuten vom nächsten Supermarkt entfernt, besteht mein „Hamsterkauf“ nicht aus einem vollen Einkaufswagen, sondern über die Woche verteilt, ca. 5–6 Einkäufen in Supermärkten und Drogerien, zu Fuß oder mit Rad. Ich horte nicht, sondern sammle nur Vorräte für 2–3 Wochen an.

Die Zahlen in Deutschland eskalieren leider unverändert und haben sich in den letzten Tagen der italienischen Wachstumskurve angepasst [worldometers.info, FT/$]. Derzeit sieht es so aus, als wäre Italien die Vorschau, was uns in einer Woche in Deutschland erwartet.

Ich werde in den nächsten Wochen auf Frühstück und Mittagessen in Bäckereien bzw Trattoria oder Museums- und Kinobesuchen verzichten. Das Brot mache ich in den kommenden Wochen wieder selber, statt es vom Wochenmarkt oder der Bäckerei zu kaufen, wo es Lieferanten, Angestellte und Passanten in den offenen Auslagen vollgehustet haben könnten. Obst und Gemüse vom Markt ist okay – lässt sich ja abwaschen. Desinfektionsgel zum Händewaschen nach Marktbesuch ist ja in der Jackentasche.

Mein derzeit größter Auftraggeber ist ein internationaler Konzern. Seine unternehmensinterne Kommunikation in Sachen Coronavirus begann recht früh. Abgesehen von Reiseverboten und Selbstquarantäne nach Reisen aus Risikoländern, hat er vor allem Home-Office nahegelegt und dazu in den letzten Wochen die Informationen und Infrastruktur noch einmal verbessert – „Home-Office“ ist seit langer Zeit einer der propagierten Pluspunkte seiner Stellenangeboten.

Als Projektteam hatten wir eh schon überwiegend Home-Office gemacht und nur einmal pro Woche ein Meeting in der Hamburger Zentrale abgehalten. Insofern hat Corona nicht viel an unserer Projektkonstellation geändert – Ende der Woche kam die Ansage, dass wir das Meeting vorübergehend durch eine Telefon-/Videokonferenz ersetzen werden. Ich gehe übrigens mit den derzeit immer wieder gehörten Aussagen nicht d‘accord, dass Video- und Telefonkonferenzen ein vollumfänglicher Ersatz für Treffen mit persönlicher Anwesenheit sind. Dazu sind die Dynamiken in Tel- und VidKos anders als bei persönlichen Treffen.

Unterm Strich ist meine berufliche Situation durch Coronavirus weniger betroffen, als die meines restlichen Alltags. Und selbst was meinen Alltag angeht, bin ich recht happy, dass ich mit meinem Umzug etwas weiter draußen wohne, statt in Eimsbüttel. Ich kann hier locker eine halbe Stunde spazieren gehen, ohne dass ich eine Menschenseele treffe. Ich kann mich, brauchbares Wetter vorausgesetzt – und das Wetter sieht immer brauchbarer aus –, mit dem Garten beschäftigen. Das Übelste ist die Absage meines geplanten Urlaub im Mai. Und in Selbstisolation bin ich seit mehr als einem halben Jahrhundert sowieso sehr geübt.

Was war. Februar 2020

Es fällt mir schwer den Monat zusammenzufassen. Es gibt so viele Handlungsstränge und teilweise können sie nur erzählt werden, wenn man Vorgeschichten kennt.

Es war ein schwieriger Monat. Meine Depressionen trafen auf einen grauen und sehr regnerischen Monat. Meine Veranlagung in erster Linie nur Negatives wahrzunehmen, führte zu einem immer schwereren Rucksack von Dingen, die ich machen wollte, aber in Menge und/oder Qualität nicht geschafft habe. Dinge, die mich erfreut haben, waren rar und Petitessen.

Ich habe seit Mitte Dezember Tagebuch geführt. Ein täglicher Abschnitt „Gratitude“ bietet Platz für Dinge, die mich gefreut haben oder für die ich dankbar bin. Im gesamten Februar gab es nur zwei Eintragungen in diesem Abschnitt – okay, dies ist etwas düsterer als es in Wirklichkeit war. Es gab 2–3 weitere Dinge, die da reingehört hätten, aber grundsätzlich spiegelt es meinen emotionalen Pegelstand im Februar wieder. Der „große schwarze Hund“ war so präsent, wie er es seit meinem Umzug vor knapp anderthalb Jahren nicht mehr war.

Things I did.

Die oben erwähnte Tagebuch-Geschichte ist nur eine der Punkte, wo ich derzeit bei mir dran schraube. So versuche ich unter der Woche einmal „Auszugehen“: Museumsbesuch, Kino, Spaziergang und irgendwo Abendessen.




Im Museum für Kunst und Gewerbe gibt es eine Ausstellung „Beauty“ von Stefan Sagmeister und Jessica Walsh. Über die Qualität des Sagmeister/Walsh‘schen Diskurses kann man streiten. Aber es ist schon ein Wert für sich, zwei Stunden durch eine Ausstellung zu einem Thema zu gehen.

Was mich aber am meisten in der Ausstellung getriggert hat, war eine Installation, mit der man sich eine VR-Brille aufsetzen und im Raum „malen“ konnte. Ich setzte die Brille auf und fing an zu „malen“ und es war sofort einer jener Wow-Effekte, bei denen das Hirn ausschaltet, weil alles was an Sinneseindrücken rein kommt, terra incognita ist. Sensorisches Neuland. Nach der dreiminütigen Session musste ich mich erst einmal sammeln.

Am selben Abend schmiß ich zuhause meine Playstation VR an und kaufte im Online-Shop beide PSVR-„Zeichenprogramme“: CoolPaintr und SculptrVR.

Meine Synapsen hatten damit einige Abende lang viel Spaß, an diesem „Malen“ im dreidimensionalen Raum und wie man als (ehemaliger) Illustrator damit umgeht, dass man plötzlich eine Raumdimension mehr als auf dem Papier hat. Aber je besser ich mit der Materie klar kam, desto stärker wurden auch die Defizite, zumindest der beiden Programme auf der PlaystationVR, deutlich. Und ab einen bestimmten Punkte, sind die Limits zu groß, um sich zumindest auf der PSVR-Plattform sinnvoll weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Unten stehend, wenn der Browser mitmacht, ist das Resultat des dritten oder vierten Abends (das exportierte STL-Format enthält keine Farbinformationen).

STL-Viewer: „Madeleine.js“ von Junho Jin

Trotz aller Limits – diese Abende in denen ich im Raum „gezeichnet“ habe, möchte ich nicht missen.


Eine Woche später ging es in die Kunsthalle für zwei Ausstellungen.

Impressionismus aus der Sammlung Ordrupgaard und Goya, Fragonard, Tiepolo – Die Freiheit der Malerei.

Ich gehe durch solche Ausstellungen und schreite in Ehrfurcht von Bild zu Bild. Über das was die Maler/Zeichner sehen und ausdrücken können und was ich nicht sehe und nicht ausdrücken kann. Und genau hier steckt mein persönliches Problem: diese Ausstellungen lassen mich klein fühlen. An solchen Tagen pendle ich zwischen den Gefühlen Großartiges gesehen zu haben und der Unzufriedenheit über die eigenen Fähigkeiten. Der große schwarze Hund ist nie weit weg.


Im Garten habe ich, so weit ich rankommen konnte, endlich allen Bambus samt Wurzeln entfernt und in den entstandenen Lücken Liguster-Stecklinge eingepflanzt.

Im Februar sind Schneeglöckchen und Krokus rausgekommen, aber vielfach im Dauerregen abgesoffen. Durch die ungewohnt hohen Temperaturen, sind sie rausgeschossen, wurden zu schnell zu groß und konnten dann dem schweren Regen nicht standhalten.

Ansonsten ist das derzeitige Dilemma, dass alle Signale eigentlich auf Vor-Frühling stehen, inkl. den blühenden Forsythien und man Schneiden und Säen will, aber die Wettervorhersagen noch weiter Frosttage vorhersagen…


Ich habe den Ablauf meiner Woche umgestellt. Ich versuche mir den Dienstag- oder Donnerstagnachmittag frei zu nehmen (s.o.). Der Samstag hat sich inzwischen als Garten-, (Sport-)TV- und Lese-Tag etabliert.

Vor einigen Wochen sprach ich mit einer Freundin und da fiel auch der Satz, sinngemäß: man sollte weniger konsumieren und mehr kreieren. Daher versuche ich den Sonntag derzeit umzuschalten – weg vom Sport-TV, hin zum „Dinge-Machen“-Tag. Vorzugsweise am Computer, 1-2 private Projekte anschieben. Nach etwas mehr als ein Jahr nach dem Ende von allesaussersport reduziert sich mein Sport-Konsum weiter.

Things I watched.

„Burning“, südkoreanischer Film von 2018 von Lee Chang-dong. Der Film etabliert prototypische Strukturen eines Thrillers, wirkt für mich aber eher wie ein Film über die Twen-Generation in Südkorea. Was am Ende bleibt, ist nicht das, was der Film sagt oder zeigt, sondern das, was knapp 140 der 148 Minuten lang, unter der Oberfläche zu spüren ist. Verstörend. Beunruhigend. Vier von fünf Sternen.

Filmplakat

Things I worked on.

Beim Kundenprojekt „t5“ wurden im Februar weitere Features integriert oder ausgebaut und sind weitere Länder-Versionen gelauncht worden. Ich hatte einige Refactoring-Themen und in diesem Zuge auch mit dem im Projekt eingeführten Test-Framework Cypress angefangen.

Was Cypress da macht und mit welcher Intention, fängt man erst nach ein paar Tagen an zu verstehen, wenn man ein Gespür für die Funktionen entwickelt hat und die Dokumentation mit einem zweiten und dritten Blick abklopfen kann.

Es ist nicht unheikel, weil Cypress so tut, als wäre es ein großes Ganzes, ist aber in Wirklichkeit eine Mischung aus etlichen Ideen. Erst mit Erkennen dieser Ideen und ihrer Quellen, jQuery, Mocha, Chai, Puppeteer, kommt auch ein Verständnis für die zu etablierenden Strukturen und Tests.

Ein Beispiel für den problematischen Kontextwechsel den Cypress versteckt, sind die Testbedingungen. Bei den Commands wie z.B. get(), sind sie nur implizit (Elemente sind binnen 4 Sekunden im DOM – oder nicht). Bei should() werden Mocha/Chai-Assertions zwar explizit gesetzt, aber nur als sogenannte „Chainers“ innerhalb eines Strings. Wenn aber Callbacks eingesetzt werden, werden Mocha/Chai-Assertions in originaler Mocha/Chai-Schreibweise z.B. via expect gesetzt.

Das fühlt sich nicht gut an, weil dies das Missverständnis fördert, dass Cypress ein reines „wir schaun‘mal nach, was im DOM drin ist“-Tool ist, dass z.B. die Backendler dazu verleitet, Browser-End-2-End-Tests zu machen, statt zu testen, was die von ihnen programmierte API auf Requests zurückschmeißt.


Das wars vom Abgrund. Lebe geht weiter.

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